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Gästebuch S.10

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Name: Monika
Email: MoSchnuckelchen@aol.com

Datum: Samstag, 9 November, 2002 um 08:23:05
Kommentar:
Hallo Leute! Erstmal muss ich sagen,dass eure Seite echt cool ist! Naja,ich hab grad einfach so mal bei euch reingeschaut,weil mich das Judentum echt interessiert. Ich hab mir die letzten Einträge durchgelesen,welche die Beziehung zwischen Deutsch und den Juden sehr betreffen. Wusste gar nicht,dass da so ein extremer Hass zwischen den Deutschen und auch besteht. Naja,Gott sei Dank bin ich nicht eine Deutsche! ;-) Ich find auch,dass sich die Deutschen für ihre Vergangenheit schämen sollten und dass es heute immernoch solche Menschen gibt,die Hitlers Denken aufnehmen, da graut es mir wirklich vor. Das ist echt krank! Naja,auf jeden Fall interessiert mich eure Religion total! Vielleicht wär ja jemand von euch so lieb und könnte mir ja was über euer Leben so erzählen? Das wär echt super super nett! Vielleicht auch darüber,wie eure Gottesdienste so ablaufen und vielleicht auch,wenn ihr was darüber wisst, die das Leben der Juden damals war?! Das wär total cool! Ich hoffe,jemand ist von euch so lieb!? :-) Ich hoffe bis bald! Ciao! Machts gut! Schönen Gruß Monika

Name: H.-J. Goldschmidt
Email: Segoldus@t-online.de

Datum: Samstag, 9 November, 2002 um 08:14:44
Kommentar:
Habe durch Zufall diese Seite gefunden. Ich lebe in Berlin und bin auf der Suche nach Interessenten die sich für die Jüdischen Friedhöfe im heutigen Polen interessieren, vielleicht auch schon den Einen oder Anderen besucht haben. Ich selbst bin an Unterlagen über den Breslauer Friedhof interessiert da dort die Gräber meiner Vorfahren sind. Ich würde gerne eine Interessengruppe gründen, die sich zur Aufgabe macht diese Friedhöfe zu pflegen und Namensregister anzulegen. Wer hat Interesse. Grüße aus Berlin Segoldus@t-online.de

Name: Alina
Email: alina@prignitz.de

Datum: Sonntag, 20 Oktober, 2002 um 17:34:35
Kommentar:
Wollte mich mal drüber informieren, wo ich jüdische Gemeinden in meiner Nähe finde. Die Seite ist zwar echt klasse, ich finde aber es sollte ein bisschen mehr für Jugendliche geben!!!

Name: thorsten
Email: Erletz@aol.com

Datum: Sonntag, 20 Oktober, 2002 um 17:32:18
Kommentar:
hallo mein name ist thorsten und ich bin ein jude !ich finde eure seite richtig gut ! hammer seite echt ! also ein kräftiger jüdischer gruß an euch euer thorsten

Name: Stefanie Bauer-Behringer
Email: architektbauer@t-online.de

Datum: Sonntag, 13 Oktober, 2002 um 16:27:47
Kommentar:
heute bin ich das erste mal auf dieser seite gelandet, die mir ausgesprochen gut gefällt. eigentlich war ich nur auf der suche nach einem apfelkuchenrezept und wurde u.a. auf diese seite gebracht. ich bin begeistert und werde sie sicher noch oft besuchen. herzliche grüße von stefanie bauer-behringer

Name: Sabine Bauer
Email: sabse67@gmx.de

Datum: Sonntag, 13 Oktober, 2002 um 15:56:23
Kommentar:
Wie bitte??? Wie meint der Vorredner das? Wo werden Deutsche denn dämonisiert? Wir werden nicht allgemein als böse dargestellt, meiner Meinung und meinem Eindruck nach. Wenn das in manchen schlechten Filmen so noch ist, zeigt das nur, dass manche Leute Klischees lieben, und das können nicht die differenzierten Denker sein. Muß man sich über solche "Denker" aufregen? Die Dummheit stirbt nicht aus. Dagegen anzukämpfen, hieße, es Don Quichote gleich zu tun. Wir haben so ein reiches und vielfältiges kulturelles Leben, dass jeder vernünftige Mensch "den Deutschen" (den es doch so gar nicht gibt) gar nicht einfach für gut oder böse, klug oder dumm erklären kann. Daher verstehe ich die Argumente und den Appell dieses Vorredners (deutsch-amerikanischer Herkunft) überhaupt nicht. Zudem frage ich mich, warum er dies an eben dieser Stelle äußert?!! In diesem Gästebuch!? Ich bitte, meinen vorigen Eintrag dazu zu lesen. Das erklärt manches, vor allem weil er aus vielen Zitaten besteht. Von Michel Friedman. Eines davon lautet: "Ich möchte, dass man wegen dieser 12 Jahre, die manche nicht ertragen können, nicht die gesamte deutsche Geschichte verliert." Wenn wir tatsächlich in Mißkredit geraten, dann doch wohl wegen solcher Anschläge, die unbelehrbare Gewalttäter auf Ausländer verüben. Nur weil es Ausländer sind. Da müssen doch die Nachbarn denken, es stünde wieder etwas auf in diesem Land, was wir eigentlich für überwunden hielten. Das ist doch tatsächlich etwas, was uns blamiert. Dann ist es auch kein Wunder, wenn sie uns wieder mit unserer Vergangenheit gleich setzen. Zeigen wir doch lieber, dass wir aus der Geschichte gelernt haben! Dann werden die Nachbarn in Europa und der Welt bemerken, dass sich in Deutschland etwas zum Guten verändert hat. Mit freundlichen Grüßen S.Bauer

Name: Horst Strub
Email: Horst.Strub@gmx.de

Datum: Sonntag, 29 September, 2002 um 09:17:20
Kommentar:
Die Deutschenhetze muß aufhören! Als Amerikaner deutscher Abstammung schätze ich die Voreingenommenheit gegenüber Deutschen nicht, die seitens der Medien und anderen gefördert oder geduldet wird. Nach 50 Jahren ist es an der Zeit, mit der Verunglimpfung der Deutschen aufzuhören. Es vergeht kein Tag, an dem man nicht abfällige Bemerkungen und absichtlich verzerrte Darstellungen über Deutsche und im Zusammenhang damit deutschamerikanisches Erbe liest, sieht und hört, besonders wenn es sich um den II. Weltkrieg handelt. Natürlich fragt man sich, welche Motivation hinter dieser engstirnigen Voreingenommenheit gegen Deutsche steckt. Ist es nur ein unbewußter Rückstand aus den längst vergangenen Kriegsjahren, unabsichtlich durch ignorante und gefühllose Medien und einer ausnutzenden Buch- und Filmindustrie ausgeschmückt? Oder steckt mehr dahinter? Die Beweise scheinen auf letzteres hinzudeuten, da vor 25 oder 30 Jahren die dämonisierenden Charakteristika von heute kaum vorhanden waren. Es scheint in der Tat so, daß, je weiter sich der II. Weltkrieg entfernt, die Bemühungen, Deutschland in einen immerwährenden Schleier des Bösen zu hüllen, umso fiebriger werden.

Name: Stefanie Beckers
Email: stephanie_beckers@yahoo.de

Datum: Donnerstag, 26 September, 2002 um 22:34:47
Kommentar:
Lieber Michael Stahl, zuerst einmal möchte ich Ihnen nahelegen, den ihrem Eintrag folgenden Eintrag zu lesen, denn es gibt tatsächlich Menschen, die Friedman wohl verstehen. Was Ihr Bild von der Kuh und dem Kälbchen angeht, darf ich als Landwirtstochter Ihnen ein wenig unter die Arme greifen, denn so ganz scheinen Sie nicht begriffen zu haben. Das geht aus Ihrem Bildnis ebenso hervor wie aus Ihrem gesamten Eintrag. Die Kuh, die "gemolken wurde" ist kaum mit den normalen, ausgenutzten Milchkühen zu vergleichen. Sie hat so viel Schaden angerichtet in der damaligen Zeit, dass sie wohl nie genügend Milch geben kann, um sich von ihrer Schuld loszukaufen. Es ist ein Unding, ständig mit der Entschuldigung anzukommen, dass Menschen, die etwas verbrochen haben, an Schuld verlieren, nur weil sie ein gewisses Alter erreicht haben. Das einzige, was vielleicht ein wenig positiv wirken würde, wäre echte Reue. Die hat aber weder mit zunehmendem Alter, noch damit zu tun, dass wir Jungen "jetzt halt die Alten in Ruhe lassen, weil die Shoa schon so lange zurück liegt". Was mit dem von Ihnen ins Spiel gebrachten Kälbchen passiert, ist nicht, dass man es zum Melken gefügig machen möchte. Viel mehr soll es dazu gebracht werden, sich über sein Dasein als Kuh, als relativ stummer Mitläufer, der sich gegen nichts wehrt, hinweg zu setzen. Das Kälbchen, also unsere Generation, soll mündig werden, soll sich nicht mehr den Mund verbieten lassen, wenn irgendwo Lebenwesen schlechter behandelt werden als andere Lebewesen, aus welchem Grund auch immer. Das Kälbchen soll nicht gemolken werden, sondern lernen, zu DENKEN! Es soll die Fehler der Kuh (und vieler Kuhgenerationen vorher) erkennen, soll sie nicht wiederholen. Dann läuft es nämlich auch niemals Gefahr, "gemolken" zu werden. Mehr konnte ich als sehr interessierte Nichtjüdin jedenfalls beim besten Willen noch nie aus Sätzen von Friedman, Bubis, Spiegel und so weiter heraus hören. Belehren Sie mich, wenn ich falsch liege. Liebe Grüße Stefanie Beckers

Name: Sabine Bauer
Email: sabse67@gmx.de

Datum: Montag, 23 September, 2002 um 22:28:28
Kommentar:
Sehr geehrte Damen und Herren! Ich möchte an dieser Stelle ein Zitat einflechten. Es stammt von Herrn Friedman, aus einem Interview, das er "Das Beste" aus Reader's digest gegeben hat, erschienen im Juli 1999, ab S. 127: Der Titel lautet: "Kinder werden nicht als Rassisten geboren" Eine der Fragen: Sie wenden sich an die Jungen? Antwort von M.Friedman: "Ich wende mich an Menschen, aber mein Hauptziel sind junge Menschen. Weil ich glaube, dass Kinder nicht als Rassisten geboren werden. Kinder werden nicht als Antisemiten geboren. Kinder werden nicht als Skinheads geboren. Kinder werden nicht als Deutsche, Italiener, Franzosen, Moslems oder was auch immer geboren." (Sie werden von ihren Eltern und ihrer Gesellschaft dazu erzogen. Daher muß man die Ermahnungen von Herrn Dr. Friedman verstehen. Als eine Ermahnung zur Wachsamkeit. Was vermitteln wir unseren Kindern? Was bekamen wir von unseren Eltern, älteren Verwandten usw. vermittelt? Die Absenderin) Ein weiteres Zitat von Herrn Friedman, aus derselben Ausgabe von "Das Beste": Frage: Die Diskussion über die Vergangenheit muß nicht schuldbelastet sein? M.Friedman:"Überhaupt nicht. Sie ist eine Chance. Ich möchte, dass junge Deutsche sich an Goethe und Schiller als Vorbild orientieren können. Und sich von Hitler, Himmler und anderen als Gegenbild distanzieren können. Ich möchte, dass man wegen dieser zwölf Jahre, die einige nicht ertragen können, nicht die gesamte deutsche Geschichte verliert. ..." Frage von "Das Beste": Aber geht es da nicht wieder um Schuld? M.Friedman:"Die Älteren, die Großeltern, haben eine persönliche Verantwortung, und ob sie schuldig sind, oder nicht, die Antwort liegt in ihrem persönlichen Leben. Die Kinder haben keine Schuld, nein. Die haben Verantwortung für das, was sie heute tun oder nicht tun. Das wird eines Tages ihre Schuld sein, oder auch nicht." Frage von "Das Beste": Sie sagten, die Diskussion über die Nazizeit sei eine Chance. Worin besteht sie? Antwort von M.Friedman: "Worin besteht die Chance, Bücher zu lesen? Andere Kulturen zu beobachten? Es sind die Erfahrungen, die Menschen gemacht haben - in der Vergangenheit, in der Gegenwart, anderswo, die mir die Chance geben, Zusammenhänge früher zu erkennen und unter Umständen einen anderen Weg zu gehen. Nicht mehr und nicht weniger." Zitat Ende. Wenn man die Familiengeschichte von Herrn Dr. Friedman im Hinterkopf behält, die Erlebnisse von Paul Spiegel und von anderen gehört hat, dann ist es doch verständlich, dass sie wachsam und sehr vorsichtig sind. Es betrifft sie persönlich, wenn hier wieder antijüdische Aussprüche getan werden. Es geht ja nicht darum, dass man Juden und Jüdinnen nicht kritisieren dürfte, oder Israel. Aber die Haltung, die dahinter steckt, die gilt es zu beobachten, zu hinterfragen. Ich selber habe andere Schimpfworte aussprechen gehört, die judenfeindlich waren, und ich bin entsetzt, dass so etwas wieder oder noch ausgesprochen werden kann. Das höre ich mir nicht nur an. In einem Fall habe ich auch einen Brief geschrieben, und ich hoffe, er hat wenigstens eine höhere Aufmerksamkeit bewirkt. Es ist beschämend. Das ist ein Grund für Scham unserer Generation. Dass das noch ein Thema sein kann. Es zeigt doch, dass es nicht nur eine höhere Empfindlichkeit gibt, sondern auch Grund zur Wachsamkeit. Aber es geht Herrn Friedman und anderen in diesem Land nicht allein um die Haltung gegenüber Jüdinnen und Juden. Es geht auch um Ausländerinnen und Ausländer. Das sind Menschen. Nicht Eindringlinge, nicht Feinde. Menschliche Wesen. Wie wir auch. "Ausländerfeindlichkeit ist Menschenfeindlichkeit", das ist auch ein Zitat von Herrn Dr. Friedman. Zur Zeit der Völkerwanderung sind Völker wie die Alemannen, die Sueben, die Goten usw. in dieses "deutsche" Land eingewandert. Das waren unsere Vorfahren, aber sie waren auch Ausländer. Zu ihrer Zeit. Und nicht alle sehr friedlich. S.Bauer

Name: Michael
Email: michael@michaelstahl.de

Datum: Montag, 23 September, 2002 um 22:24:47
Kommentar:
Klasse Gästebuch. Zensur vor der Veröffentlichung ist mir neu. Aber das stört mich nicht. Wenn man hier nicht zu Wort kommt, gibt es noch viele Möglichkeiten die das Web und das Leben bietet. Aber das ist nicht der Kern. Mich würde brennend Interessieren ob das was Friedmann von sich gibt wirklich die Meinung aller Juden ist? Ja oder Nein. Keine langatmigen Ausreden. Steht der Zentralrat der Juden wirklich voll hinter dem was Friedmann sagt und tut? Ich meine nicht was Friedmann wörtlich Buchstabe für Buchstabe von sich gibt. Das er hier eine Gratwanderung macht und es versteht nicht abzustürzen ist klar. Es erschreckt mich (36 Jahre) was Friedmann hier versucht zu suggerieren. Ich bin nicht "braun" oder sonstwie extrem gelagert. Seine Provokationen gehen mir aber eindeutig zu weit. Der täglich Kampf gegen "rechts" und der Gewalt im allgemeinen genügt mir als Familienvater voll und ganz. Da muss nicht auch noch ein Friedmann mit großer Schippe Kohlen ins Feuer schaufeln. Auch wenn er sich rausreden kann, das man jeden seiner Sätze, einzel betrachtet nichts vorwerfen kann. Ein hoch auf die Rhetorik. Ich als kleines Licht habe aber dann den Ärger am Hals wenn dann wieder Randele gemacht wird von denen, die eben nicht jedes einzelne Wort vom ihm abwägen. Für den Schaden der dadurch entsteht werde ich wohl kaum vom Zentralrat eine Entschädigen oder Hilfe erhoffen können. Wenn mich nicht alles täuscht, werden sogar die Polizeieinsätze in Berlin für den Zentralrat von meinen Steuergeldern bezahlt. Komisch... Nochmal Klartext: Wenn ich davon ausgehe das wenn man 1948 bewusst erlebt zu haben mindestens 1932 geboren sein musste. So sind diejenigen heute mindestens 68. Diejenigen die damals aktiv mitgemischt haben, waren damals mit Sicherheit älter als 16. Was heisst, davon sind vermutlich die meisten schon verstorben oder in einem extrem hohem alter. Prozentual gesehen also eine Minderheit. Was will Friedmann denn eigentlich nun erreichen? Frieden? Oder was sonst? Die eine Kuh die man Jahrzente lang gemolken hat schickt sich an zu sterben. Jetzt muss ich mir schnell das Kälbchen gefügig machen bevor mir die Milch ausgeht. Liebe Mitmenschen, so läuft das nicht! Ich hatte vor kurzem ein Ähnliches Problem in meinem Verein. Ich wurde als junger Mensch gefragt was ich von den Problemen halte die die ältere Generation nach zig Jahren immer noch Wälzt. Wie ich es lösen würde war die Frage. Meine Antwort war einfach: "Löst eure Probleme selbst und schiebt das nicht auf die Jugend ab. Noch 10 Jahre und die meisten von euch sind in der Kiste und somit auch das Problem vom Tisch. Ich kann daraus nur lernen um so etwas vermeiden." Man soll es nicht glauben, es half. Keiner verlangte mehr das ich Partei für einen ergreifen, sondern konnte konstruktiv mit allen Seiten verhandeln. Ich wurde als "nicht Verursacher" aktzeptiert. Das zusammenleben hat dadurch deutlich an Qualität gewonnen. Wie sieht mich der Zentralrat der Juden denn nun, als Verursacher? Oder als jemanden der dazugelernt hat? Heikle Frage, denn hier gibt es nur Schuldig oder Unschuldig für mich persönlich. Wenn schuldig, dann Frage ich mich mit welcher Begründung man mich persönlich verurteilt. Bitte sagt es mir mit einfachen Worten und schaut mir dabei in die Augen. In diversen Büchern taucht hierfür der Begriff Blutfehde auf. Wenn Unschuldig, was ich inständig hoffe, dann hat das weitreichende Konsequenzen. 1. Was für mich gilt, gilt auch für andere. 2. Ich bin nicht verantwortlich für die Taten die begangen wurden. Das hat weitreichende Folgen, was auch sich auch in den Äusserungen eines Friedmanns wiederspiegeln muss. Die Argumentationen sollten wohl langsam aber sicher etwas "modernisiert" werden. Mit Vorwürfen das man an etwas Schuld sei was man nur aus Geschichtsbüchern kennt, gewinnt man bestimmt keinen Blumentopf bei meiner Generation, behaupte ich. So sehe ich meinen Position auch im Leben. So sollten es alle sehen! Lebt heute und lernt aus der Vergangenheit. Das heisst also, das man nicht als Schuldiger in diese Welt geboren wird. Wenn ich Friedmann zuhöre, bin ich der Meinung das er mir aber genau dass unterschwellig einreden will. Da stellen sich bei mir die Nackenhaare auf. Aber schaffen wird es es nicht, da bin ich mir sicher. Wenn das nun auch die Meinung des Zentralrats der Juden wiederspiegelt.... erschreckend. Das ist destruktiv, ewig gestrig und fördert bestimmt nicht das zukünftige zusammenleben. Jedenfalls bestimmt nicht bei mir, das ist sicher. Meinen Kinder werde ich beibringen anständig zu sein, und für das was man tut gerade zu stehen. Allerdings gehört sicherlich auch das Gegenteil dazu. Sich zu wehren, wenn man Unschuldig ist. Und noch etwas. Wie lange soll das kindische Thaeter in Isreal noch Fortgesetzt werden? Was da unten abgeht ist ja wohl mehr als peinlich. Mir tut die Bevölkerung mehr als Leid auf deren Rücken alles ausgetragen wird. Jahrelang in Angst und Schrecken zu leben. Nach all den Jahren sollte man wissen was wer will und für sich beansprucht. Wenn man sich mal in der Mitte treffen würde... aber nein, wie meine kleine Tochter im Kindergarten mit dem Fuß aufstampfen und den beleidigten spielen. Meine Tochter konnte ich mittlerweile mehr Tolleranz nahebringen. Könnt Ihr auch dazulernen wie dass das kleine Kind im Kindergarten gelernt hat? Die Folgen kann man fast täglich in der Zeitung lesen. Vorschlag von mir: Schickt Friedmann runter zum verhandeln, dann ist der beschäftigt mit einer sinnvollen Aufgabe. So wie er sich gibt hat er eh als einziger die Weisheit und das Wissen um "alles" zu verstehen. Hier sorgt er nur für Verärgerung und beschwört eventuell ganau das herbei, dass er so inbrünstigt vermeiden will. Gruß Michael

Name: Christian Klein
Email: ceka81@hotmail.com

Datum: Sonntag, 22 September, 2002 um 19:15:19
Kommentar:
Sehr geehrte Damen und Herren, eine ständige Diskussion nimmt Ihren lauf. Kein Theme wurde und wird so intensiv diskutiert wie dieses. Keiner vernünftig denkender Mensch bestreitet die Taten des Nazi- Regime in Deutschland. Kein vernünftig denkender Mensch dementiert die Verfolgung und Schändung der Juden und ihres Glaubens. Kein Mensch kann den Mord an Millionen Juden entschuldigen. Nach diesen Taten sind Generationen ins Land gezogen, ich bin heute 21, habe weder aktiv noch passiv diese Zeit erlebt. Selbst meine Eltern haben diese Zeit nicht erlebt. Allenfalls meine Großmutter hat den Krieg miterlebt und um Ihr Leben kämpfen müssen. Mein Großvater gilt seit dem Krieg als verschollen. Um es noch einmal zu sagen: "Keiner entschuldigt die Morde!" - Jedoch distanziere ich mich von denen, die immer noch, die Schuld der bösen deutschen anzeigend, mit erhobenem Zeigefinger aufstehen. Unsere Generation kann nichts für den Holocaust, konnte nicht einmal dagegen kämpfen. Also habe ich es auch - mit verlaub - satt, mich als bösen Deutschen beschimpfen zu lassen. Angesichts der Tatsache, das in Japan für deutsche Produkte mit Aldolf Hitlers Abbild geworben wird, sollte man eher darüber nachd enken, das Bild des Deutschen im Ausland zu korrigieren. Jürgen Möllemann spricht - auch wenn nicht mit der nötigen Diskretion - vielen jungen Deutschen aus dem Herzen. Die junge Generation will sich nicht länger für die Taten ihrer Groß- und Urgroßväter verandwortlich machen lassen! Michel Friedman trägt (als einer jener, die auch unsere Generation immer wieder zu entschuldigungen mahnt) stark zur schürenden Antipathie bei. Eine Generation die zur Zeit des Holocaust nicht einmal existierte, möchte sich nicht schuldig machen lassen - ganz einfach! Angesichts dieser Tatsache sollten auch die "Weltpolizisten" der USA und die eistigen "Befreier" der Sowjetunion mit gesenktem Haupt in ihre Vergangenheit blicken. Ich erinnere nur an Vietnam, Hiroshima und die unzähligen Morde Stalins. Sicher hat es nie eine dermaßen geplante Vernichtung gegeben, wie die unter Hitler - jedoch waren andere nicht minder Menschenverachtend! Sicher könnte man noch Stunden, Tage und Bücher lang über dieses Thema diskutieren. Ich hoffe jedoch Ihnen mit meinem Statement die Ansichten der vernünftig denkenden und engagierten jungen Generation klar gemacht zu haben, das eine Antipathie immer zwei Parteien braucht. Keiner dementiert oder vergisst die Vergangenheit, aber die Schuldfrage liegt seit Jahrzehnten im Grab oder sitzt ihre Verbrechen in internationalen Anstalten ab. Bitte hören Sie auf, eine aufstrebende Gesellschaft damit z u bremsen indem sie sie zur Scham anweisen! Wie, angesichts vieler rechtsgerichteter Äußerungen des Herrn Stoibers, positiv über ihn auf diesen Seiten berichtet wird, kann ich nicht verstehen. Eigentlich hätte ich von Ihnen weniger Naivität erwartet! - Ich hoffe sie alle entscheiden sich für den richtigen weg. und der heißt nicht CDU! Abschließend möchte ich noch einen - begeisterten - Leser des Buches "Mein Kampf" zitieren. Gefunden auf einem Amerikanischen Online-Buchhandel. "Matt (Nofxrocker6969@aol.com), A Neo Nazi, February 21, 2002, VERY GOOD!! This was a VERY good book i reccommend this book to any new neo nazi of our days. This book will show the way to your goals" Ein Wunder das der Verfasser eines solchen Beitrags überhaupt lesen kann! Lieber Zentralrat, liebe Bundesregierung: Solche Menschen müssen bekämpft werden, nicht alle der jungen Generation! Bitte differenzieren Sie in Ihren aussagen, auf das es endlich möglich wird - friedlich in diesem Land leben zu können! Mit freundlichen Grüßen,

Name: Shalom Robert
Email: Butrus007@aol.com

Datum: Sonntag, 8 September, 2002 um 17:19:28
Kommentar:
Sehr geerte Damen und Herren des jüdischen Glaubens, ich als katholik kann im Grunde diese ganze Aufregung über den jüdischen Glauben nicht verstehen erst recht nicht, wenn man über das äußere oder über ihr benehmen spötet! Mein Vater, ist sehr interresiert an einem jüdischen Glauben, studiert Bücher, schaut sich Reportagen an und manchmal leihe ich ein Buch von ihm aus. Kaum zu glauben, aber die Juden beeindrucken mich so sehr, denn man sieht nur sei es im Wirtschaftsleben, Sie an den führende Rollen bzw. Stellen, oder im Gesundheitswesen, fast nur Doktoren. Ich hoffe, dass der jüdische Glaube noch lange bestehen bleibt, der Rassismus aufhört und sich die Welt in der wir leben zur einer Gemeinschaft zusammentut und nicht gegeneinander. Shalom Robert

Name: Stefanie Beckers
Email: stephanie_beckers@yahoo.de

Datum: Montag, 2 September, 2002 um 08:28:36
Kommentar:
Lieber Herr Krummer, a) es ist völlig normal, Einträge in ein Gästebuch erst einmal auf "Nettiquette" zu prüfen, das hat man nicht bei juden.de erfunden! Pech für Sie, dass man sich durch Ihren provokativen Satz "Ich bin sicher, dss mein Eintrag nicht erscheint" nicht beeinflussen ließ, oder? b) Ich bin selbst kaum älter als Sie, und auch ich sehe nicht ein, dass ich mich für etwas entschuldige, das lange vor meiner Zeit geschehen ist. Wenn Sie Herrn Friedmans Art so genau kennen, ist Ihnen sicher schon aufgefallen, dass er genau dies NIE fordert. Er hat, wie übrigens die meisten halbwegs denkenden Menschen, nur den Anspruch an uns junge Menschen, aus den schlimmen Fehlern der Geschichte zu lernen und nicht dafür zu sorgen, dass unsere Generation auch nicht in den Spiegel schauen kann. Damit Sie wissen, was ich damit meine, schildere ich Ihnen ein kleines Beispiel: Ich habe versucht, durch dieses Gästebuch an eine Aufzeichnung von Herrn Friedmans Biographie zu kommen. Das Ergebnis war, dass mich nun ein junger NPD- Funktionär namens Dominique Oster per Email belästigt und auch noch mit seiner rechten Gesinnung angibt. Ich meine- hallo??? 50 Millionen Tote in 6 Jahren, 6 Millionen davon aufgrund ihrer jüdischen Religion, unsereins lernt in der Schule jahrelang, welche Greuel sich unter den Nazis abgespielt haben, und dann beweist mir ein kleiner Dummkopf aus dem Rheinland noch, wie wenig lernfähig manch einer ist? Sollen wir uns auch einmal für unsere Geschichte schämen? Friedman mag sein wie er will und vielen mag seine Art nicht gefallen, aber eins zeigt er Ihnen und mir doch: WIR haben später nicht die Ausrede, nichts gewusst zu haben!

Name: Lars Krummer
Email: mail@lars-krummer.de

Datum: Samstag, 31 August, 2002 um 20:47:28
Kommentar:
Ich bin schon über die Zensur des Gästebuches auf Ihrer Seite erschrocken, (erst eine Mail - Prüfung - Eintrag), das sind doch auch Nazimethoden! Ich bin mir ebenso sicher das mein Eintrag auch nicht erscheinen wird. Warum soll ich mich (ich bin 25 Jahre alt) für Dinge entschuldigen, welche vor 60 Jahren passiert sind??? Warum soll sich eine neue junge Deutsche Generation für die Vergangenheit rechtfertigen? Ich selbst bin im Ausendienst tätig, ich habe sehr viele Kontakte zu jungen Menschen, viele sind schon mehr oder wenig erbost, nicht auf die hier in Deutschland lebenden Juden, sondern auf den Zentralrat der Juden. Es kommt IMMER eine Art Arroganz von Herr Friedmann rüber, immer eine unterschwellige Beschuldigung aller Deutschen (Auch der Nachkriegsgeneration) Ich habe nur Angst das dies auf den normalen deutschen Bürger überschlägt. Wenn das so weitergeht, geht das ganze Spiel wieder von vorne los. Was tat Stalin? Er tötete noch mehr Menschen (sogar die eigenen) im Krieg als Hitler, was tat und tut die USA? (Vietnam ect...) - noch mehr Menschen werden getötet. Aber immer sollen die deutschen die Sündenböcke sein!? In meiner Kindheit bin ich mit einem jüdischen Kind aufgewachsen, es war mein bester Freund. Ich hatte nie irgendwelche Vorurteile und habe Sie auch heute nicht, aber mittlerweile habe ich eine gewisse Abneigung. Erscheint mein Eintrag nicht, würde es mich nicht wundern, auch Sie vertreten meiner Meinung die Devise: Ein einzelner ist nichts, die Gemeinschaft ist alles! (Das kenne ich irgendwo her!)

Name: Kerstin Daiber
Email: Daiber@t-online.de

Datum: Samstag, 31 August, 2002 um 20:42:38
Kommentar:
Halli Hallo, da wir heute in unserer Gesellschaft viel zu wenig über das Judentum an sich wissen, hat sich unser Religionskurs dazu entschlossen, das Thema zu erarbeiten. Da mein Bereich "Judentum in Deutschland heute" einfasst, wäre ich glücklich, wenn mir jemand Infos dazu schicken könnte. Vielleicht sogar aus erster Hand oder Links an denen ich mich orientieren kann. Vielen Dank im Voraus mit freundlichen Grüßen Kerstin Daiber

Name: Mayer
Email: Mayer-Taxi@t-online.de

Datum: Montag, 26 August, 2002 um 22:01:55
Kommentar:
Lieber Zentralrat, mit Bestürzung habe ich den Newsflash über Edmund Stoiber gelesen. Liebe Frau Knobloch, bitte denken Sie doch nach, wie ausländerfeindlich sich Stoiber in der Vergangenheit gezeigt hat (er war es doch, der meinte, man solle Kinder erst dann in die Schule lassen, wenn sie bitte schön auch die Deutsche Sprache gut genug beherrschen, ansonsten seien sie in Deutschen Schulen fehl am Platze)! Ihm zu glauben, wenn er sich für die jüdischen Mitbürger ausspricht, das ist einfach zu naiv für eine Frau Ihres Kalibers! Shalom

Name: Stephanie Beckers
Email: stephanie_beckers@yahoo.de

Datum: Montag, 26 August, 2002 um 22:01:17
Kommentar:
Hallo, ich habe eine vielleicht komische Frage: Hat irgendjemand am 17. August die Biographie von Michel Friedman aufgenommen, die auf Arte ausgestrahlt wurde? Mir läge unglaublich viel daran, diese Biographie anschauen zu können, aber an dem Tag habe ich sie verpasst. Also wer hat eine Videocassette davon und würde mir weiterhelfen? Stefanie Beckers

Name: Annette & Peter
Email: mocksfamily@t-online.de

Datum: Donnerstag, 8 August, 2002 um 22:01:26
Kommentar:
Lieber Zentralrat! Ich wuensche Ihnen und dem juedischen Volk in dieser schweren Zeit der Unruhe im eigenen Land,dass alle Leidtragenden ganz viel Trost,Auferbauung,Mut und neue Hoffnung von Gott dem Vater in Ihren Alltag heute noch erleben koennen. Ich werde nicht aufhoeren dafuer zu beten. Gottes Segen und Shalom Annette Mock

Name: Martin Jannetti
Email: holyjam@sol.at

Datum: Donnerstag, 8 August, 2002 um 22:00:41
Kommentar:
Habe gestern auf "arte" die Dokumentation "Die Siedler" über die jüdischen Siedler in Hebron gesehen. Was mich stark beeindruckt hat, ist deren unerschütterlicher, gelebter Glaube an Gott. Bin selbst katholisch, aber seit gerstern könnte ich mir auch vorstellen, Jude zu sein...

Name: Michael Prusikhin
Email: michi_nbg@yahoo.de

Datum: Sonntag, 4 August, 2002 um 19:24:43
Kommentar:
Laut Meinnungsumfragen hat jeder dritte Europäer eine negative Einstellung zu Juden....traurige Sache. Schuld an dieser Situation sind die Medien, die ein absolut verkehrtes Bild der Geschehnisse in Israel abliefern. Möglicherweise ist es aber auch umgekehrt: Antisemitismus verkauft sich gut, weil die Nachfrage so hoch ist. Immerhin bleiben zwei drittel übrig, man kann also noch hoffen.

Name: Trendwhite@aol.com
Email: Trendwhite

Datum: Sonntag, 4 August, 2002 um 18:37:46
Kommentar:
Hallo Auch wenn vielen Deutschen die jetzige Haltung des Staates Israel nicht gut findet sollte man doch auch immer daran denken was wir den Juden angetan haben. Kein Mensch auf der Welt und vorallem kein Deutscher sollte jemals vergessen was wir unseren Mitbürgern angetan haben. Wir haben uns von einer krankhaften Ideologie anstecken lassen und waren oft zu feige etwas gegen den Rassismus zutun. Wieso nur hatten nur so wenige ( relativ ) Deutsche einen Arsch in der Hose? Ich kann es nicht verstehen. Sorry, aber ich bin im Moment sehr aufgewühlt da ich durch einen Eintrag in einer Suchmaschine auf die Seite der Jungen Nationalisten Baden-Würtemmberg gelangt bin. Diese Seite hat mich sehr erschrocken, denn wenn man dort diesen eindeutig vorhandenen Hass gegen Juden und andere Ausländer liest ist es nur erschreckend. Es ist abstoßend wie auf dieser Seite teilweise die Verbrechen der Deutschen im Dritten Reich verharmlost werden und Juden oftmals als Rassistisch bezeichnet werden. Noch dazu sind die Urheber dieser Seite wohl zu feige ein Gästebuch zu gestalten auf denen man seine Äußerung zu diser Site los werden kann. Feige N... Schweine sag ich nur. Ihre Argumente sind wie immer größtenteils plump und ihre Seite ist kein bisschen Objektiv gestaltet. Wenn man sowas liest kann man wirklich anfangen sich zu schämen für diese Auffassung. Ich sage zu allen fremdenfeindlichen Aussagen Stop!

Name: PD.Fassbender
Email: PD.Fassbender@t-online.de

Datum: Sonntag, 28 Juli, 2002 um 14:59:42
Kommentar:
Bitte bringen sie die Regierung in Israel zur Vernunft von diesem blutigen Pfad abzukommen! Egal wer er ihn zuerst betreten oder eingeführt hat! Wenn sich die israelische Regierung als superior sieht sollte sie auch als Klügerer nachgeben und nicht noch mehr Zivilisten töten! "Fehler passieren und man kann sie nicht erklären" (Peres) Bitte sorgt dafür dass nicht wieder solche "Fehler" geschehen bei denen Unschuldige ums Leben kommen! Vielen Dank

Name: fhummert@web.de
Email: Frank Hummert

Datum: Sonntag, 21 Juli, 2002 um 23:07:10
Kommentar:
Sehr geehrter Dr. Michel Friedman! Als bekennender Christ möchte auch ich Ihnen, Ihren jüdischen Schwestern und Brüdern meine uneingeschränkte Solidarität in der Auseinandersetzung mit dem rechtspopulistischen Jürgen W. Möllemann zusichern. Ich schäme mich als Deutscher für solche schlimmen Aussagen. Auch bin ich über das Verhalten des Herrn Dr. G. Westerwelle sehr enttäuscht. Möge Gott Sie und das jüdische Volk segnen! Frank Hummert (45 Jahre, verheiratet, 1 Kind, von Beruf Sozialwirt)

Name: Erwin Jugel
Email: erwin.jugel@student.uni-tuebingen.de

Datum: Sonntag, 21 Juli, 2002 um 23:04:11
Kommentar:
Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen! Es tut mir außerordentlich leid und ich bin sehr betroffen darüber, daß soviel Schmähbriefe und Schreiben rechtsradikalen und rassistischen Hintergrundes beim Zentralrat der Juden in Deutschland eingehen. Es war von 1000 Briefen die Rede. Dies ist eine sehr hohe Zahl, vor allem wenn man die Steigerungsrate gegenüber früheren Jahren in Betracht zieht. Bedenken Sie aber bitte, daß es ein schweigende Mehrheit von hundertausenden von Deutschen gibt, die in den vergangenen Jahrzehnten Israel besucht haben und dem Land und seiner Bevölkerung sehr positiv gegenüber stehen. Viele haben auch Hebräisch gelernt, sei es nach der Assimilmethode, in der Volkshochschule oder an der Universität. An dieser Stelle möchte ich aber bemerken, daß es sehr zu bedauern ist, daß nur wenige humanistische Gymnasien Hebräisch (Bibel- hebräisch) in der Schule anbieten, wie z.B. das Karlsgymnasium in Stuttgart, wo ich die Hebräischprüfung nach Absolvierung eines Fernlehrganges als Externer mit Erfolg abgelegt habe. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn mehr Gymnasien die alten Sprachen pflegen würden und neben Latein und Griechisch auch Hebräisch anbieten würden, wie das traditionell in den deutschen Gymnasien des 19. und beginnenden 20.Jahrhunderts der Fall war. Erst die Nationalsozialisten haben den Hebräischunterricht an den Schulen untersagt, und zwar 1940, und es ist sehr zu bedauern, daß man nach dem Krieg diese Tradition des Hebräischunterrichtes an den Schulen nur in sehr begrenztem Umfang wieder aufgenommen hat. Ich bin überzeugt, es würden sich unter den heutigen Schülern viele Interessenten finden. Vom biblischen Hebräisch kommt man relativ schnell ins Iwrit und ins Jiddische. Beide Sprachen habe ich jeweils 3 Semester lang studiert und finde dies eine große Bereicherung, v.a. wenn man die jüdischen Museen in Wilnius und Riga besuchen will, die auch auf Jiddisch beschriftet sind. Auch bei den Gedenktafeln in Osteuropa sind mir diese Sprachkenntnisse von großem Vorteil gewesen, denn nicht alles wird übersetzt. Seien Sie sicher, daß sich weit mehr als 1000 Briefe schreiben lassen, die positiven Inhaltes sind und aufbauend und konstruktiv wirken werden. Mit vorzüglicher Hochachtung Erwin Jugel, Tessinstr.3, 72072 Tübingen

Name: Valentin
Email: ardeal@k.ro

Datum: Sonntag, 21 Juli, 2002 um 23:02:05
Kommentar:
Ganz kurz gesagt... nicht schlecht , auch mal einen dynamischen, jungen smarten Menschen wie Hr. Friedmann zu sehen, der es versteht, sich gut darzutsellen. Es braucht solche Leute damit in diesem verstaubten mit KLISCHEEN versehenen Deutschland mal ein anderer Wind weht. Es soll mal etwas Kreativität hier herrschen, Leute mit Grips sollen mal Bewegung in diesen Laden bringen. Also, wenn ich mich umsehe, dann wird einem ja übel und Bange. Perspektivlosigkeit, Ideenlosigkeit... Herr Friedmann hat halt die Position um diesem verstaubten Wesen der heutigen deutschen Gesellschaft etwas entgegenzustellen. Es müssen Provokationen dabei sein, ansonsten geschieht nichts. JA sager... und Kriecher ... die bringen nichts zustande. Ich würde mir wünschen, wenn es mehr von dieser Sorte geben würde. Aber trotzdem...strengt eu mal an Leute aus der jüdischen Gesellschaft. Verkrichen hilft nichts. Nach vorne gehen, Initiative ergreifen. Ideen , gute Ideen von denen auch wir profitieren können. Ihr habts ja so oft gemacht schon. Also... Ich warte darauf. A.F.

Name: Thomas Homeier
Email: webmaster@korrespondenzservice.de

Datum: Donnerstag, 4 Juli, 2002 um 20:53:30
Kommentar:
Liebe jüdische Mitbürger, ich habe heute in der Sendung "Brisant" in der ARD den Bericht über das Grab von Emilie Schindler gesehen (wer ihn nicht gesehen hat, kann hier nachlesen : http://www.mdr.de/brisant/themen/index_thema6052.html) und war schlicht entsetzt. Es ist eine Schande, das ein Mensch dem sie als Juden soviel zu verdanken haben, von ihnen einfach vergessen wird. Ihr Glaubensbruder Steven Spielberg hat mit dem Kinofilm über ihr Leben Millionen verdient. Es stände ihm gut zu Gesicht, wenn er einen kleinen Teil davon verwenden würde, um Emilie Schindler eine würdige Grabstätte zu verschaffen. Mit freundlichem Schalom Thomas Homeier

Name: Mike Thümmel
Email: Mikt76@aol.com

Datum: Montag, 17 Juni, 2002 um 21:46:18
Kommentar:
liebe leser/innen habe verschiedene einträge gelesen. finde es gut das auch kritik zu lesen ist. ich finde das es heutzutage auch in deutschland möglich sein sollte kritik an der politik israels zu üben. natürlich steht die politik israel nicht für alle israelis/juden das war und ist in deutschland aber auch nicht so. auserdem wurde diese debatte (möllemann-friedmann) medienwirksam aufgebauscht. ich würde mir für die zukunft wünschen das man in deutschland nicht gleich in die braun ecke geschoben wird weil man kritik übt. und das das sinnlose blutvergiesen zwischen palestinänsern und juden aufhört. mfg mike thümmel

Name: Claudia Berg
Email: hp-berg@muensterland.de

Datum: Montag, 17 Juni, 2002 um 21:43:51
Kommentar:
Ich möchte gar nicht unbedingt etwas zur israelischen Politik sagen oder über die Auseinandersetzung zwischen Friedmann und Möllemann. Mich erschreckt vor allem zutiefst das, was diese Auseinandersetzung losgetreten hat. Das macht mich unglaublich betroffen. Daß jetzt wieder so viele Stimmen laut werden, die keine Ruhe geben wollen, bis der letzte Jude Deutschland verlassen hat... dafür finde ich keine Worte mehr, nur noch Tränen. Wie kann das sein? Mir geht es nicht nur um Religionsfreiheit. Als Christ schätze und respektiere ich die Juden als unsere älteren Brüder und Schwestern.Und das sage ich nicht nur so. Unser Christentum ist samt vieler Feste, allen voran das Osterfest, aus dem Judentum entstanden. Das ist auch ein kulturelles Erbe. Warum wird das immer wieder vergessen? Letztes Jahr konnte ich die Synagoge der jüdischen Gemeinde in Koblenz besuchen, was mich sehr berührt hat. Dort konnte ich auch ein jüdisches Gebetbuch kaufen mit sehr schönen Gebeten. Dann und wann bete ich beispielsweise ein Morgengebet daraus oder die Psalmen, um auch so alsChrist meine Verbundenheit mit den Juden (leider kenne ich keinen persönlich) zum Ausdruck zu bringen. Gern würde ich auch einmal an einer Passahfeier teilnehmen. Claudia Berg

Name: Cornelia Özen
Email: 520025852406-0001@t-online.de

Datum: Samstag, 15 Juni, 2002 um 09:53:51
Kommentar:
Liebe Mitmenschen, wie viele andere auch, so bin auch ich entsetzt darüber, das es in der heutigen, multikulturellen Zeit immer noch zu solchen extremen Auseinandersetzungen über Andersdenkende oder verschiedenen Religionsausübungen kommen muss. Schlimm genug, dass von einigen Mitbürgern, vielleicht doch mehr als man denkt, in unserem Land ausländerfeindliche und glaubensabwertende Bemerkungen geäussert werden. Von einem Politiker erwarte ich aber mehr Umsicht und Sensibilität. Da nützen selbst halbherzige Entschuldigungen nichts mehr. Von manchen Leuten wird diese Reaktion von mir sowie von anderen,die ähnlich meiner Meinung sind, als Überempfindlichkeit der Deutschen interpretiert, da wir seit über einem halben Jahrhundert mit einer grausamen Vergangenheit belastet sind. Es ist keineswegs überempfindlich, aus der Vergangenheit zu lernen. Es darf den Kindeskindern nicht ständig das Gefühl gegeben werden, als seien sie damals die Täter gewesen, nur weil sie Deutsche sind, aber vergessen dürfen wir das Geschehene n i e. Es ist nicht ausschlaggebend, wie eine Religion ausgeübt wird. Es ist nicht wichtig, Rituale streng einzuhalten. Von ganz grosser Bedeutung ist nur eins, und da geht keine Weltreligion daran vorbei: das ist der insbrünstige, von ganzem Herzen kommende Glaube an nur einen G O T T. Er brachte einige Propheten hervor, auf den die heutigen Religionen gegründet sind. Es sollte eine Bereicherung für die Menschen sein, voneinander zu lernen und sich nicht anzufeinden. Ich selber bin gläubige Christin und seit langer Zeit mit einem gläubigen Moslem verheiratet. Wir haben unsere verschiedenen Ansichten, aber, und das ist äussert wichtig, wir achten und respektieren uns gegenseitig. Wir verharren nicht kleinkariert in unserem Denken und zwingen unsere Ansichten nicht auf. Es ist gegenseitiges, offenes Interesse für die jeweilige andere Religion da, und das ist wahrhaftig eine Bereicherung. Jede Religion ist so voller Weisheit, wenn sie doch nur richtig verstanden und vorallem auch gelebt würde. G O T T möge die Menschen dieser Welt zur tieferen Erkenntnis und somit auf den richtigen Weg führen. In diesem Sinne! Cornelia Özen

Name: Sabine Bauer
Email: sabine_bauer@worldonline.de

Datum: Donnerstag, 13 Juni, 2002 um 12:58:42
Kommentar:
Sehr geehrte Damen und Herren! Vor einigen Wochen hatte ich die Möglichkeit, die Stuttgarter Synagoge zu besuchen. Ich wußte bereits im Vorfeld, dass es Sicherheitsvorkehrungen gab, dass die Synagoge polizeilich bewacht wird, dass die Besucher kontrolliert werden. Ich finde es schon schlimm genug, dass das notwendig ist. Aber als ich dort war, erfaßte ich erst wirklich, was das eigentlich bedeutet. Nicht vom Verstand her, sondern vom Erleben her. Es hat mir dieses "Gefühl" von und das Wissen um das Gefährdetsein erst bewußt gemacht. Als dann Herr Möllemann diese entsetzliche Diskussion losgetreten hat, und ich erfuhr, dass es eine Bombendrohung vor "Vorsicht! Friedman" gegeben hat, und er im Fernsehen sagte, dass er mehr Drohungen bekam als vorher schon!, da fragte ich mich noch mehr, ob Herrn Möllemann eigentlich klar ist, was er da getan und ausgelöst hat. Und das ist ja nur ein Ausschnitt von den Folgen all des Werbens um Wählerstimmen, von der Vorgeschichte der FDP, zur Zeit in "Der Spiegel" nachzulesen, ganz abgesehen. Ich schätze sowohl Herrn Spiegel als auch Herrn Friedman sehr. Sie sind sehr unterschiedlich in ihren Persönlichkeiten. Aber jeder für sich tritt für das Judentum ein. Und da ich die Biografie der beiden inzwischen kenne, verstehe ich das sehr gut. Herr Friedman tut das auf eine unbequeme und offensive Art, die vielleicht viele abschreckt. Aber wer sagt denn, dass wir immer bequem sein müssen? Und setzen wir uns denn für andere ein? Sie könnten sich ja beide auf ihr Privatleben besinnen, und nach ihrer Karriere streben. Ihr Engagement setzt sie viel Kritik und vielen Angriffen aus. Dazu ist nicht jede und jeder bereit. Ich finde, ihr Einsatz verdient Achtung. Vielleicht brauchen wir auch solche unbequemen Mahner, damit wir uns nichts vormachen. Ich habe in letzter Zeit leider öfter erlebt, dass es diese negative Einstellung gegen Juden gibt. Aber ich weiß auch, dass viele Menschen aufrichtiges Interesse am Judentum haben. Und auch Israel gegenüber nicht nur kritisch und ablehnend sind. Zu diesen Leuten gehöre ich auch. Daher schließe ich dieses mail mit dem Wunsch nach Frieden und dem Gruß Schalom! Sabine Bauer

Name: Heinz Seiffert
Email: Heinz.Seiffert@t-online.de

Datum: Donnerstag, 13 Juni, 2002 um 12:58:03
Kommentar:
Guten Morgen. Es tut mir sehr sehr leid, was der (Herr ?) Möllemann geäußert hat. Das schlimmste ist die Resonanz aus den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen und das Schweigen von Z.B. Gewerkschaft, Kirche und Prominenten. Ich wohne in Hennef an der Sieg (53773) , also im Umfeld von Köln. Hier gab es vor einiger Zeit noch eine Inniziative . Leider hört man von diesen Prominenten = nichts. Deshalb habe ich heute morgen folgende Mail an die FDP gesendet: Guten Morgen ? (Herr ?) Möllemann überläßt ja dem Bürger das Urteil. Frau Roth hat Recht. Das Verhalten von (Herrn ?) ist Volksverhetzend. Das Ihr von Ehrverletzung fasselt, ist lächerlich. Erst eine Woche warten, und sich dann scheinheilich mit retorischen Klimmzügen zu endschuldigen, ist der weitere Skandal. Wenn man Frontal und die anderen Sendungen der letzten Tage, auch die Einladung an die rechte Szene zur Mitgliedschaft in die FDP gesehen hat, erkannt man die Taktik Eurer sogenannten geistigen Elite. Wenn ich am 22 September zur Bundestagswahl gehe, werde ich dem dort anwesendem FDP-Mitglied des Wahlausschußes wohl mit zusammenschlagen der Hacken und einem Salve,Cäsar, meine Meinung und einen Gruß zu Eurer geistigen Haltung meine Reverenz erweisen. Mit freundlichen Grüßen Heinz Seiffert PS. Dieses Mail ist nicht aus Frankfurt, sondern aus Hennef an der Sieg. An Euch möchte ich mit dieser Mail die Botschaft senden: Es denken nicht alle so wie (Herr ?)Möllemann und seine Gesinnungsgenossen. Herr Spiegel (gestern auch gesehen bei Gabi Bauer)und Herr Friedmann haben recht. Die FDP kann nicht erwarten, das sie einfach sagen , alles sei in Ordnung, und einfach beschließt, das Thema sei damit erledigt, und alle würden das so einfach hinnehmen. Das tue ich nicht. Möllemann und die Partei FDP sind unglaubwürdig. Mein Sportskamerad Yoav Rosenthal in Israel (Aikido), mit dem ich öfters Videotips über unseren Sport austausche, bekommt hoffentlich keinen schlechten Eindruck. Viele liebe Grüße

Name: Jörg Hippenstiel
Email: Lachgas123@aol.com

Datum: Donnerstag, 13 Juni, 2002 um 12:52:16
Kommentar:
Sehr geehrte Damen und Herren, hier wird immer davon gesprochen das die Aussagen des Herrn Möllemann nur dem "Wählerfang" dienen sollten!Ich dagegen denke das sich hierbei um Antipathie zwischen zwei Menschen handelt!Herr Möllemann hat niemals die jüdische Bevölkerung oder gar den Zentralrat der Juden angegriffen sondern nur Herrn Friedmann,der wiederum Herrn Möllemann durch seine arrogante und herablassende Art zu seinen Äusserungen veranlasst hat.Das muß man leider ganz klar so sagen.Diese ganze Angelegenheit wurde anschließend von den Medien und nicht zuletzt von Herrn Spiegel so sehr aufgepusht das es nach der Bundestagswahl im September wahrscheinlich keine FDP mehr geben wird.Ich hoffe auf diesen Brief einige auch kritische Resonanzen zu bekommen um dieses Thema ausgiebeig diskutieren zu können. Mit freundlichen Grüßen Jörg Hippenstiel

Name: W.Schmitz
Email: nc-schmidko2@netcologne.de

Datum: Donnerstag, 13 Juni, 2002 um 12:47:25
Kommentar:
Hallo jüdische Mitbürger Als erstes kann ich nur sagen , daß man den Möllemann nicht ernstnehmen kann.Nicht nur durch seine Aussagen zum Thema Israel. Als zweites finde ich es schrecklich was durch die feigen Selbstmordanschläge in Israel passiert. Aber eins ist mir immer wieder ein Rätsel: Die meisten Kriege werden wegen Religionen ausgetragen. Schwachsinn! Mir ist es vollkommen egal ob jemand Jude,Moslem oder Christ ist. Hauptsache friedlich und freundlich. Da oben sitzen keine zig Götter,für jede Religion ein anderer. Hier auf der Erde ist unser Leben.Wir sind alle nur Menschen. W.Schmitz

Name: Irmgard Wolf
Email: IWolf@wolfsysteme.de

Datum: Donnerstag, 13 Juni, 2002 um 12:44:42
Kommentar:
sehr geehrte Damen und Herren, eigentlich mag ich Herrn Friedmann_s Art nicht, wie aggressiv er gegen seine Gäste vorgeht. Aber was z.Zt. läuft bringt mich dazu, ihm und allen unseren jüdischen Mitbürgern meine volle Symphatie und Solidarität zuzusichern. Ich gehöre noch zur Kriegsgeneration, auch wenn ich damals noch ein Kind war. Und doch weiß ich noch genau, welch bedrückende Atmophäre gegen Juden geherrscht hat. So etwas darf in Deutschland nie wieder passieren. deshalb werde ich wo immer ich kann, Partei für Juden ergreifen. Das schließt überhaupt nicht aus, daß ich nicht Herrn Friedmann als Mensch kritisieren werde, aber das hat nichts und darf auch nichts damit zu tun haben, daß er Jude ist. Wo immer Solidarität für Juden gefragt ist, ich bin dabei. Mit ganz herzlicher Verbundenheit Irmgard Wolf

Name: Brigitte Ulrich
Email: Ulrich.RA@t-online.de

Datum: Mittwoch, 12 Juni, 2002 um 10:52:03
Kommentar:
Sehr geehrte jüdische Mitbürger/innen, ich würde mir auch wünschen, es gäbe den "Aufstand der anständigen Bürger" gegen die Äußerungen des Herrn Möllemann und die klammheimliche Zustimmung mancher seiner Gesinnungsgenossen, denen jedes Mittel recht ist, um Wählerstimmen zu buhlen. Aber ich hoffe, dass viele Mitbürger Ihnen unsere Solidarität versichern und ich wünsche uns, dass Herr Friedmann weiterhin so couragiert gegen dumpfe antisemitische Tendenzen bei einem ( hoffentlich geringen) Teil der Deutschen ankämpft. Mit freundlichen Grüßen Brigitte Ulrich Ulrich.RA@t-online.de

Name: Sabi Jacobs
Email: SabiJacobs@aol.com

Datum: Mittwoch, 12 Juni, 2002 um 10:49:42
Kommentar:
Hallo liebe jüdische Mitbürger, als Journalistin und Fernsehautorin suche ich für ein Film über die aktuelle Situation von Juden in Deutschland, Menschen, die mir aus Ihrer konkreten Alltagserfahrung berichten können - Was ist für Sie Antisemitismus? und in welcher Form erleben Sie Antisemitismus ganz konkret? wo fängt bei Ihnen die Grenze der Verletzbarkeit an? und wie gehen Sie damit um? Sicher gibt es in der Wahrnehmung auch Unterschiede, die von verschiedenen Faktoren abhängig sind, nicht nur von der Generation, sondern auch von Selbstdefinition, Lebensentwurf und von der individuellen Erfahrung. Wenn Sie konkrete Erlebnisse und Erfahrungen haben, würde ich mich freuen, wenn Sie mir solche Beispiele erzählen unter www.sabijacobs@aol.com.

Name: Karsten Haferung
Email: karstenhaferung@onlinehome.de

Datum: Mittwoch, 12 Juni, 2002 um 10:48:04
Kommentar:
Es tut mir leid ! Ich habe geträunt,als ich dachte so etwas sei in Deutschland nicht mehr möglich .Leider belehrt uns Möllemann eines Besseren .Schlimmer noch - er stösst auf fruchtbaren Baden . Ich weis , damit ist noch keinem geholfen , aber glauben sie mir : Es tut mir wirklich leid ! Karsten Haferung

Name: Michael Stäps
Email: micha01.mail@t-online.de

Datum: Mittwoch, 12 Juni, 2002 um 10:44:50
Kommentar:
Sehr geehrte Damen und Herren, mit tiefer Bestürzung nehme auch ich die Auseinandersetzungen zwischen der FDP und Herrn Friedmann war. Doch weise ich darauf hin, dass man dieses Thema nicht zu hoch spielen darf.Denn beide Seiten verspielen sich in dieser Situation Sympathien.

Name: I. Weber
Email: Weberduelmen@aol.com

Datum: Mittwoch, 12 Juni, 2002 um 10:43:31
Kommentar:
Hallo, ich wünsche Ihnen, dass die Auseinandersetzung mit Herrn Möllemann hoffentlich bald zu Einsichten bei Herrn Möllemann führt, denn er schadet Ihnen in einem Maße, das ich eigentlich in Deutschland von offizieller Seite nicht mehr für möglich gehalten habe. Schlimm genug, dass es so viele braune Dumpfbacken gibt, dass jüdische Einrichtungen in hohem Maße geschützt werden müssen, diese Attacke schadet Ihnen, der FDP und der Politik, die hier klare Grenzen setzen sollte. Mfg I. Weber


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