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Gästebuch S.3

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Name: Sonja Schumacher
Email: nc-schumaso4@netcologne.de

Datum: Freitag, 10 November, 2000 um 22:02:12
Kommentar:
Die nachfolgende Geschichte habe ich heute zum 1. Mal gelesen , m.E. sollte sie in jeder deutschen Schule vorgetragen werden. Ich, Mutter einer Tochter, die eine kath. Grundschule besucht, werde diese Geschichte dem Rektor der Schule vorlegen..... Die Geschichte zum Fest Es war einmal... etwa drei Tage vor Weihnachten spätabends. Über den Marktplatz der kleinen Stadt kamen ein paar Männer gezogen. Sie blieben an der Kirche stehen und sprühten auf die Mauer: "Ausländer raus! und "Deutschland den Deutschen". Steine flogen in das Fenster des türkischen Ladens gegenüber der Kirche. Dann zog die Horde ab. Gespenstische Ruhe... Die Gardinen an den Bürgerhäusern waren schnell wieder zugefallen. Niemand hatte etwas gesehen! "Los komm es reicht. Wir gehen!" "Wo denkst du hin! Was sollen wir denn da unten im Süden?" "Da unten? - Das ist immerhin unsere Heimat. Hier wird es immer schlimmer. Wir tun das, was da an der Wand steht: Ausländer raus!!!" Tatsächlich - mitten in der Nacht kam Bewegung in die kleine Stadt. Die Türen der Geschäfte sprangen auf: Zuerst kamen die Kakaopäckchen, die Schokoladen und Pralinen in ihren Weihnachtsverkleidungen. Sie wollten nach Ghana und Westafrika, denn dort waren sie Zuhause. Dann folgte palettenweise der Kaffee, des Deutschen Lieblingsgetränk. Uganda, Kenia und Lateinamerika waren seine Heimat. Ananas und Bananen räumten ebenfalls ihre Kisten sowie die Trauben und Erdbeeren aus Südafrika. Fast alle Weihnachtsleckereien brachen auf: Pfeffernüsse, Spekulatius und Zimtsterne. Die Gewürze im Inneren zog es nach Indien. Der Dresdener Stollen zögerte. Man sah Tränen in seinen Rosinenaugen, als er zugab: "Mischlinge wie mit geht es besonders an den Kragen." Mit ihm kam das Lübecker Marzipan und der Nürnberger Lebkuchen. Nicht Qualität, sondern Herkunft zählte ab jetzt. Es war schon in der Morgendämmerung, als die Schnittblumen nach Kolumbien aufbrachen und die Pelzmäntel mit Gold und Edelsteinen in teuren kleinen Chartermaschinen in alle Welt starteten. Der Verkehr brach an diesem Tag zusammen. Lange Schlangen japanischer Autos, vollgestopft mit Optik und Unterhaltungselektronik, krochen gen Osten. Am Himmel sah man die Weihnachtsgänse nach Polen fliegen, auf ihrer Bahn gefolgt von den feinen Seidenhemden und den Teppichen des fernen Asiens. Mit Krachen lösten sich die tropischen Hölzer aus den Fensterrahmen und schwirrten ins Amazonasbecken. Mann musste sich vorsehen, nicht auszurutschen, denn von überall quoll Öl und Benzin hervor. In Bächen und Rinnsälen floss es in Richtung Irak und Iran. Aber man hatte ja Vorsorge getroffen. Stolz holten die großen deutschen Automobilfirmen ihre Krisenpläne aus den Schubladen: Der Holzvergaser war ganz neu aufgelegt worden. Wozu ausländisches Öl?! Aber die VWs und BMWs begannen, sich in ihre Einzelteile aufzulösen. Das Aluminium wanderte nach Jamaika, das Kupfer nach Somalia, ein Drittel der Eisenteile nach Brasilien, der Naturkautschuk aus den Gummimischungen der Reifen nach Zaire. Und die Straßendecke hatte mit ausländischem Asphalt im Verbund vorher auch ein besseres Bild abgegeben. Autohäuser standen leer, denn die Fiats und Lancias rollten gen Italien, Jaguar, Rover, Rolls-Royce in Richtung Großbritannien, Chrysler in die USA und alle Renaults, Citroens und Peugeots fuhren nach Frankreich. Natürlich kehrte auch ein großer Teil der Schuhe zurück nach Italien, England und Frankreich. auch die Boutiquen waren anschließend um Kleidungsstücke aus diesen und anderen Ländern ärmer. Von modischer Auswahl konnte kaum noch die Rede sein. Orangen rollten nach Spanien, Datteln und Feigen in den Orient. Weine und Spirituosen zogen sich gleich in Containern in ihre Heimatländer zurück. Viele Restaurants, die wir liebten, waren schlagartig geräumt. Schluss war nun mit italienisch, griechisch, jugoslawisch oder auch chinesisch essen. Selbst McDonald hatte geschlossen. Deutsche Küche den Deutschen! Dann machten sich sogar unsere lieb gewonnen Haustiere auf den Weg in ihr Ursprungsland - getreu dem Motto " Nur die Herkunft zählt". So verschwanden die Wellensittiche und Papageien aus den Käfigen; ja sogar Siam- und Perserkatzen und bestimmte Hunderassen verließen einfach ihr Herrchen oder Frauchen. Die Aquarien waren auf einem Schlag leer, und zum Essen gab es Fisch auch nur noch in kleiner Auswahl. Was für Aussichten! Nie wieder würden Blumenzwiebeln aus Holland im Frühjahr aus dem Boden sprießen und blühen, denn auch sie waren heimwärts gewandert. Feinstes Porzellan aus China machte sich ebenfalls auf und davon wie die vielen Gemälde berühmter ausländischer Künstler aus unseren Museen. Ebenso schnell machten sich die unzähligen Bücher aus den Bibliotheken, Buchhandlungen und Regalen Zuhause auf den den Rückweg. Und in den Musikläden und CD-Sammlungen in den Wohnzimmern machten sich große Leere breit. Es blieben nur wenige CDs zurück; selbstverständlich nur deutsche Produktionen. Schließlich zählte ja die Herkunft. Nach drei Tagen war endlich der Spuk vorbei, der Auszug geschafft.Gerade noch rechtzeitig vorm Weihnachtsfest. Nichts, aber auch nicht ein Fitzelchen Ausländisches war mehr in Deutschland. Aber Tannenbäume gab es noch, Äpfel und Nüsse. Und "Stille Nacht" durfte gesungen werden - wenn auch nur mit Sondergenehmigung. Immerhin kam das Lied aus Österreich! Nur eines wollte nicht ins Bild passen. Maria, Josef und das Kind waren geblieben. Drei Juden! "Wir bleiben hier", sagte Maria mit fester Stimme. "Wenn wir auch noch aus diesem Land gehen, wer will ihnen dann noch den Weg zurück zeigen - zurück zur Vernunft und zur Menschlichkeit?"

Name: Klaus Frankenberg
Email: Klaus.Frankenberg@t-online.de

Datum: Freitag, 10 November, 2000 um 11:17:02
Kommentar:
Diese Internetseite (und z.B. hagalil.com) ist die einzige Seite, sich in Deutschland über Leben, Geschichte der Juden zu informieren. Ich habe am Vorabend zum 9. November an einem Abend unserer beiden Kirchengemeinden (kath + ev) der Stadt Königswinter teilgenommen, in der unser Pfarrer über das "Verhältnis" der katholischen Kirche zum Judentum (1848-1933) gesprochen hat, und zwar offen und sehr kritisch der eigenen Kirche gegenüber, insbesondere zur Seligsprechung von Papst Pius IX. Diese Vortragsabende zum 9. November zum Gedenken an die Reichsprogromnacht haben in unserer Gemeinde schon eine lange Tradition. Dies sollte Ihnen zeigen, dass es nicht nur laute Stimmen in Deutschland gibt sondern auch wichtige leise (vielleicht zu leise), die sich um das Verständnis zwischen Juden und Christen aktiv bemühen. Aber: Noch immer jedoch gibt es in unserer Kirche Texte in den Evangelien, in denen offene und polemische Judenfeindschaft (aus den Anfängen des Christentums) zutage tritt. Dass solche Texte als Evangelien jährlich noch offen vorgetragen werden können, zeigt aber, dass hier noch einiges zu tun ist. Toleranz reicht hier nicht, sondern nur in aktiver Solidarität, Dinge zu ändern, die sich auch nach 2000 Jahren immer noch in falsch verstandenem Traditionsdenken in den Köpfen vieler sich festgesetzt haben. Klaus Frankenberg

Name: patrick
Email: pliessfeld@web.de

Datum: Freitag, 10 November, 2000 um 00:39:07
Kommentar:
Sorry, daß diese Menschen den Begriff Juden immer mit "diesem " Feindbild gleichsetzen. Eure Religionsgemeinschaft setzt sich sich dem auch u.a. dadurch aus, daß die verbundenheit im Leiden mit anderen "ethnischen" Gruppen geleugnet werden. Der WJC hat dies in den U.S.A. zuletzt im Verfahren gegen die Schweiz gezeigt; die Juden waren nicht die einzigen Verfolgten des Faschismus und Faschismus heißt nicht nur gegen Juden zu sein. Solange wir es darauf beschränken werden wir den Grundgedanken nicht beseitigen können.

Name: Klaus Braun
Email: braun@judaica.zzn.com

Datum: Donnerstag, 9 November, 2000 um 23:31:57
Kommentar:
Wohl wissend, daß nicht nur Bürger jüdischen Glaubens, sondern auch diejenigen, die von einem rechtsradiaklistischem Virus befallen sind, diese Seite besuchen, möchte ich heute in Gedenken zu dem traurigem Datum einige Zeilen hier hinterlassen. Während der ersten 10 Monate des Jahres 1938 wurde die Ausschaltung der Juden aus dem öffentlichen Leben in Deutschland vorwiegend durch Verwaltungsverordnungen vorgenommen. Zuerst wurden jüdische Institutionen verboten, danach kamen die Berufsverbote. Lediglich in Österreich kam es nach dem Ansschluß zu Ausschreitungen und Gewalttätigkeiten, die in Ihrem Ausmaß allerdings da Treiben der SA und SS im sog. Altreich übertrafen. Doch in der Nacht zum 09.11. war der Boden für die schrecklichtsten Greueltaten auch hierzulande bereit. Vor den Augen aller Bürger im Lande marschierten die Schlägertrupps vorwiegend aus SA-Leuten bestehend gegen jüdische Geschäftshäuser und Synagogen. Sie zerstörten, brandschatzten und töteten.Eine grausame Bilanz: 91 deutsche Juden, meisstens Geschäftsleute, wurden vor aller Augen ermordet. 29 jüdische Warenhäuser vernichtet. 171 Wohnhäuser und 101 Synagogen zerstört und abgebrannt. 7500 Geschäfte völlig verwüstet. Zu alldem wurden - vor den Augen der Bevölkerung - 35000 deutsche Juden zusammengetrieben und in die Konzentratonslager Dachau und Sachsenhausen gebracht. Doch die Zeche für diese brutalen Verwüstungen musste auch noch die jüdische Bevölkerung zahlen: insgesamt 1 Milliarden Reichsmark Schadensersatz. Danach begannen Ausverkauf und dieVersteigerung der Immobilien und Möbel der Ermordeten und Vertriebenen. Heute, im Jahr 2000, müssen wieder tausende von Menschen auf die Straße gehen, um gegen Rechts zu demonstrieren. Politiker - kommunal oder aufBundesebene - machen durch ihr Tun oder ihr Reden Auisländerfeindlichkeit und Antisemitismus wieder salonfähig und zündeln somit mit einem gefährlichen Feuer. Man hat sich fast daran gewöhnt, daß wieder einmal Stammtischparolen und übelste Flugblätter in unserer Nation kursieren. Vergessen wir heute und morgen nicht als Mahnmal die Opfer von damals. Wer diese Opfer vergisst oder verleugnet, tötet sie noch einmal. Vergessen wir nicht, daß die Opfer von damals bis zum 09.11.1938 genausopatriotische Deutsche waren wie all die anderen.

Name: Ennahf
Email: Ennahf@aol.com

Datum: Donnerstag, 9 November, 2000 um 23:16:40
Kommentar:
Es ist ein gutes Zeichen zu sehen, daß viele Mitbürger an der Demonstration am 9.11. in Berlin teilgenommen haben. Wir wollen alle in Frieden miteinander leben!

Name: Sabine Eckhardt
Email: SABINEJOSEF@aol.com

Datum: Donnerstag, 9 November, 2000 um 21:00:02
Kommentar:
Ich habe gerade die Nachrichten gelesen und bin zutiefst betroffen von der rechtsradikalen Untat, die Sie ereilt hat. Ich möchte Ihnen mein Mitgefühl aussprechen und verspreche, als Religionslehrerin alles zu tun, was in meiner Macht steht, diesen Unrat aus den Köpfen junger Menschen auszurotten. In herzlicher Verbundenheit Sabine Eckhardt

Name: Stephan Menze
Email: s.menze@ndh.net

Datum: Donnerstag, 9 November, 2000 um 20:57:33
Kommentar:
Deutsche sollten Flagge zeigen gegen Menschenrechtsverletzungen der israelischen Armee an Palistinänsern. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Ihr habt doch genug rechtsradikale bei Euch, die die Menschenrechte der Palistinänser mit Füssen treten. Pfui Teufel. Demonstriert mal dagegen!!!!! Bezeichnend ist auch, dass man keinen Eintrag bei Euch direkt im Gästebuch machen kann. So was nennt man Zensur! Aber die habt Ihr auch nötig. Denn Kritik am auserwählten Volk ist natürlich nicht gern gesehen. Stephan

Name: Birgit Marie Nessel

Datum: Donnerstag, 9 November, 2000 um 16:55:51
Kommentar:
Hallo, ich freue mich über diese schöne, inhaltsreiche Seite im Netz, die ich gerne auch wieder besuche. Leider benutze ich kein Adreßbuch, so dass es darum nicht möglich war, diesen Eintrag direkt ins Gästebuch zu schreiben. Doch vielleicht haben Sie die Möglichkeit es im nachhinein noch einzufügen. Ich wäre sehr dankbar, denn es liegt mir am Herzen. Erschüttert bin ich über neueste Entwicklungen und hoffe, dass es endlich ein Handeln gibt. Über einen Gegenbesuch würde ich mich sehr freuen und verbleibe mit den allerbesten Gruessen. Birgit Marie Nessel www.Birgit-Marie-Nessel.de

Name: Jens Peter Kühne

Datum: Donnerstag, 9 November, 2000 um 14:21:54
Kommentar:
Ich bin gerade auf ihre Seite gestossen, schön das es sie gibt! Lassen Sie sich ihre wertvolle Arbeit nicht zerstören, ich persönlich kann sagen, ich stehe gerne hinter ihnen, neben ihnen und vor ihnen. Lieber Gruß aus München, Ihr Jens Kühne

Name: Thorsten Assing
Email: Teddy@net.de

Datum: Donnerstag, 9 November, 2000 um 14:11:33
Kommentar:
Ein Lob an diese Seite. Ich finde es toll, daß sich Menschen verschiedenster Nationen und Religionen im Internet über dies und das unterhalten können. Es ist für mich immer wieder interessant, Menschen anderer Kulturen kennenzulernen. Weiterhin alles Gute!

Name: St.Juergen.RD
Email: St.Juergen.RD@t-online.de

Datum: Donnerstag, 9 November, 2000 um 14:10:18
Kommentar:
Liebe Schwestern und Brüder, mit Trauer lese ich den Situationsbericht der "Ev.-Luth.Church in Palästina and Jordan" ( Pfarrer Jadallah Shihadeh ). Ist es möglich, für den Friedensprozeß zu intervenieren? Laßt uns gemeinsam dafür beten zu dem Gott, der uns verbindet. Rainer Ihrens

Name: Dr. Gerd Friederich
Email: Friederich-Igersheim@t-online.de

Datum: Samstag, 4 November, 2000 um 20:12:45
Kommentar:
Schalom! Ich finde diese Seite sehr informativ und freue mich schon auf die Rubrik koscher. Zur Zeit bin ich, 15 Jahre, damit beschäftigt am Geschichtswettbewerb über Mensch und Tier in der Geschichte teilzunehmen. Mein Thema sind die Speisevorschriften der Juden und ich hoffe, dass ich auf diesen Seiten noch etwas darüber zu entdecken. Außerdem schäme ich mich für die rechtsradikalen Ausschreitungen in Deutschland. Ich finde es unverantwortlich, Menschen wegen ihrer Religion zu verurteilen. Im Sommer haben meine Eltern und ich selbst Israelis aus einer Jugendgruppe aufgenommen unter denen auch Juden waren und diese Leute waren wesentlich netter als einige Deutsche, die ich kenne.

Name: Andre
Email: easyflowmusic@hotmail.com

Datum: Mittwoch, 1 November, 2000 um 22:26:22
Kommentar:
Man muß Herrn Schröder ein hohes Maß an Diplomatie bei seinem Besuch in Israel zugestehen. Da legt er einen Kranz nieder für Opfer von schierer Gewalt und neben Ihm stehen die Leute, die die Befehlsgewalt über die Armee in Isreal haben. Fast schon eine zynische Zeremonie, in jedem Fall aber makaber und ein Schlag ins Gesicht der mehrheitlich friedlich lebenden Menschheit. Wenn ich höre, daß die Gewalt ein Ende haben soll, frage ich mich, ob dies überhaupt befohlen wurde. Wenn ja, dann handelt es sich hier ja wohl um Befehlsverweigerung. Oder? Andre

Name: Zafir Tafic
Email: 320030327361-0001@t-online.de

Datum: Mittwoch, 1 November, 2000 um 22:23:57
Kommentar:
Ich möchte damit zu ausdrücke bringen das nicht alle Christen Juden verfolgt haben,ich bin selbe ein,ich liebe das volk Israel Bedienung los. Ich weisse dass für vielen Juden das Kreuz ist gleich wie das Nazi-kreuz,aber es gibt heute in Deutschland noch vielen christen die zu Israel stehen und sich nicht schäme das laute un offene zu zeigen,am 09 november ist der 62 Geburtstage jahre des Cristallnacht und in vielen Städte Deutschland werde an dieses Abend vielen Gläubigen sich Treffen vor verschiedene Jüdische Gebäude, um zu zeigen das wir nicht wie früher an diese 09 November stille bleiben werde,sonderne der zunehme Antisemitische Wachstum nicht ruhig weiter ertragen können sondern zeichen setzen das Juden in Deutschland willkommen sind. Wir Freuen uns das dieses volk trotz so vielen leiden (vielen von der seite der kirsche) immer noch lebt und seine eigene land besitze.Alle die Früher oder Heute Juden verfolge in name Gottes,kennen gerade Gott nichte und auch nicht seine worte.

Name: Tobias Berger
Email: tovnov@online.de

Datum: Mittwoch, 1 November, 2000 um 13:46:28
Kommentar:
Hallo Team von Juden.de, Im Forum können es einige Leute nicht lassen, immer wieder ihr braunes Hemd zu zeigen. Vielleicht sind Sie so freundlich und bearbeiten den Beitrag von NaTaS vom 30. Okt. 13:42:13. Ich finde Eure Seite super und einzigartig in D.land Gruß Tobias

Name: profspuelglanz@gmx.net
Email: profspuelglanz@gmx.net

Datum: Mittwoch, 1 November, 2000 um 09:45:36
Kommentar:
Bin zufällig auf eure Seite gestossen und! grosses lob. Es ist unfassbar, welche Rolle Antisemitismus generell noch spielt. Ich lass mir von keinem Menschen vorschreiben, jemanden zu hassen, wenn ich ihn nicht kenne, ich entscheide individuell über Sympathie und Antipathie, und die Frage von Deutschsein, Jüdischsein, Katholischsein, Marxistischsein ist dabei völlig irrelevant. Faschismus und Antisemitismus muss endlich von der Bildfläche verschwinden!

Name: Erwin Salomon
Email: Salomon-Floersheim@t-online.de

Datum: Dienstag, 31 Oktober, 2000 um 22:13:29
Kommentar:
ich hoffe von herzen, dass der besuch des bundeskanzlers heute in israel dazu beitragen kann, die auseinandersetzungen wenigstens zu beenden. im uebrigen bin ich der ansicht, dass israel keinerlei kompromisse schliessen sollte, die den bestand des landes und der nation beeintraechtigen koennten. frieden ja, aber nicht um den preis, dass zum beispiel jerusalem wie von dem arafat gewuenscht, "hauptstadt der palaestinenser" werden sollte. shalom erwin salomon

Name: ansgarevers
Email: ansgarevers@addcom.de

Datum: Montag, 30 Oktober, 2000 um 21:04:17
Kommentar:
Also für mich sind die Leute, die hinter dem wirren rechtsradikalen Zeug stehen einfach nur geistige Kleingärtner, die zu mehr Denken nicht in der Lage sind, oder es nicht wollen. Aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben...

Name: Johannes Pries
Email: mcjohann@gmx.de

Datum: Montag, 30 Oktober, 2000 um 20:58:45
Kommentar:
Respekt an die CDU!!! Inmitten der Diskussion darüber, wie man gegen Rechte bzw. rechte Gewalt vorgehen soll, hat sie mal wieder den richtigen Weg eingeschlagen: Während andere noch von einem NPD - Verbot reden, ist sie schon wieder einen Schritt weiter, und zwar da, wie es wohl für die rechte Gemeinschaft weitergehen soll bei dieser Kultur - Bedrohung von Seiten der Ausländer.... Nicht nur, dass das Thema Ausländerfeindlichkeit in letzter Zeit in der Presse schon "viel zu sehr" diskutiert wird, jetzt will man der CDU auch noch einen Maulkorb anlegen, was sie als Wahlkampfthema nutzen darf, und was nicht. Da kommt eine "Speerspitze" wie Herr Meyer doch genau richtig, der als führender Politiker betont, er sei "stolz darauf, deutscher zu sein"..... Gut, dass wir deutschen endlich aus der Geschichte gelernt haben, gut dass wir alle wissen, womit es damals angefangen hat und dass auch Politiker sich ihrer Vorbildfunktion in der Öffentlichkeit bewusst sind und deshalb genau überlegen, was sie sagen..... Gut, dass wir bald vielleicht eine deutsche Leitkultur im Grundgesetz verankert haben und dann nur noch BOCKWURST gegessen wird und alle Weissbier trinken und vielleicht auch nur noch in Lederhosen rumlaufen werden..... Gut, dass die deutschen sich soo gläubig wie keine andere Kultur zu Christus bekennen, und gut dass die deutschen mindestens einmal im Monat in die Kirche gehen und dort ihre Sünden beichten, damit sie dann mit reinem Gewissen wieder zurück in ihre säuberlich gepflegten Vorgärten gehen können um über die Nachbarn zu lästern..... Die deutschen hatten schon immer eine so bemerkenswerte Kultur, daß diese auch anderen Völkern beigebracht werden sollte, z.B. den Spaniern bzw. Mallorcanern....diese deutsche Provinz ist ohne Zweifel das beste Beispiel für die erfolgreiche deutsche Leitkultur, wie kann da irgendeiner noch am Vorhandensein einer solchen zweifeln? Da viele Menschen noch immer nicht glauben, dass die deutschen eine gemeinsame Kultur haben, soll das hier ein Hilferuf an alle deutschen sein, die auch so stolz wie unser Herr Meyer auf sich und ihre Kultur sind, den Rest der Bevölkerung zu belehren und ihm unsere Kultur beizubringen. Wo kämen wir denn hin, wenn aufeinmal in Kulturtreffs wie im "Club 88" aufeinmal Döner Kebab mit Tzazicki verkauft würde? Lasst die deutsche Kultur nicht verkommen! Hier die goldenen 10 deutschen Kultur Regeln (Ergänzungen erbeten): 1. Jeder Deutsche muss mindestens 3 Nationalgerichte kochen können (z.B. Bratwurst mit Sauerkraut o.ä.) 2. Jeder Deutsche muss mindestens einen elektrischen Haar - und Bartschneider zuhause haben und diesen bei Bedarf kostenlos zur Verfügung stellen. 3. Jeder Deutsche muss mindestens 3 Bier abends vor dem Fernseher trinken, die Wahl des Bieres darf er selbst treffen, es muss jedoch deutsches Bier (Alt, Weiss oder Kölsch) sein. 4. Jeder Deutsche muss mindestens einmal zwangsweise Urlaub im Ballermann gemacht haben, ansonsten wird er abgeschoben. 5. Jeder Deutsche muss bekennender Christ sein (nich verwechseln: Glaube und Bekennung!). 6. Jeder Deutsche muss Recht haben auf seine tägliche Talkshow oder Soap, sei es Bärbel Schäfer oder GZSZ. 7. Jedem Deutschen muss versichert sein, dass er seine Kultur nicht verliert, wenn er sich kulturell bedroht sieht, darf er sich auch mit der Polizei zusammentun und Gewalt anwenden gegen die unrechtmäßig vorgehenden Kultur - Unterwanderer. 8. Jeder Deutsche hat die Pflicht, in der Bahn immer ernst und sauer zu gucken und notfalls auch vor sich hin zu brummeln. 9. Jeder Deutsche darf nicht in der Öffentlichkeit lächeln, lachen, jemanden grüßen oder auch herzlich und offen sein, ansonsten droht ihm Abschiebung. 10. Jeder Deutsche darf sich nur um sich selbst kümmern, jeder Versuch von Roter Invasion bzw. Solidarität ist mit Polizeieinsätzen und Abschiebung zu bestrafen!!

Name: Thomas Samuel
Email: cosmix@surfeu.de

Datum: Montag, 30 Oktober, 2000 um 20:54:03
Kommentar:
Meine lieben Freunde, ich freue mich endlich Gleichgesinnte gefunden zu haben, die mir etwas mehr über meinen Urspung beibringen wollen. Auf diese Art und Weise möchte ich mich bei Hans-Heinrich einmal bedanken, Du hast viel Geduld mit mir!

Name: Matthias und Gülsen Cabadag

Datum: Sonntag, 29 Oktober, 2000 um 22:24:05
Kommentar:
Da ich vor einiger Zeit einen Eintrag ins Gästebuch abgesandt habe, ist dann auch postwendend ein primitiver Nazispruch bei mir im email gelandet. Wir leben offensichtlich noch immer in einer Zeit, in der manch einer nichts dazugelernt hat. Traurig aber wahr.

Name: Fiedlinde

Datum: Sonntag, 29 Oktober, 2000 um 11:31:48
Kommentar:
Damit ich nicht immer nur mit"Hallo Null" begrüßt werde, muß ich mich doch endlich bei euch melden. Eure HP ist super. Macht weiter so! Leider ist im Forum das Diskussionsniveau gesunken. Auch haben sich irgendwelche nationalistischen HP Adressen verirrt. Ich bitte darum, diese zu entfernen. Das hat wirklich nichts auf einer jüd. Seite zu suchen. Ich habe noch nie ein Forum von mir so oft besucht wie das eure. Es wurde fast zur Sucht. An Odin: verschon uns bitte mit Deinen doch etwas braunen Ansichten. Auf Deiner HP führst Du wohl sehr oft Selbstgespräche,hm? Deine polit. Bildung läßt sehr zu wünschen übrig, aber Du bist ja noch jung (19J.), deshalb nutze die Zeit und lerne etwas dazu.

Name: Stefan Seibert
Email: sseilemans@aol.com

Datum: Donnerstag, 26 Oktober, 2000 um 08:15:46
Kommentar:
Es ist unfassbar, welche Hohlköpfe hier Ihren Eintrag hinterlassen. Ich als Deutscher, der einerseits zufrieden damit sein kann, was dieses Land in den letzten 50 Jahren geleistet hat, schäme mich trotz der "Gnade der späten Geburt" (41 Jahre)noch heute für die Taten Deutscher im dritten Reich!!! Mich schockieren Bilder des Holokaust noch immer, auich wenn man die Bilder schon 100 Mal gesehen hat. Eine solche perverse, " typisch deutsch streng durchorganisierte ´Vernichtung" ist ohne Beispiel in der Weltgeschichte, und wird es auch für immer bleiben. Den Juden in Deutschland möchte ich empfehlen, sich an die Worte Michael Friedmans zu halten und diesen braunen Kahlköpfen selbstbewusst entgegen zu "treten", und nicht darüber nachzudenken, dieses Land zu verlassen. Das wäre das Ende für ein Deutschland, das es in seiner Geschichte noch nie so weit gebracht hat in Bezug auf freiheitliches, demokratische Leben. Wenn diese dumpfen Menschen, die sich als "Befreier des deutschen Volkes" bezeichnen, nur wüssten, dass sie im Falle einer faschistischen Machtübernhame, die ersten wären, die Ihre jetzt ihnen zugestandene Freiheit verlieren würden! Oder meinen Sie, das Bild eines "besoffenen, tättowierten Skinheads entspricht dem nationalsozialistsichen Ideal eines Deutschen?! Dann sollten sie mal die Nase in die Geschichtsbücher stecken. Von unseren jüdischen Mitmenschen würde ich mir trotzdem wünschen, dass sie darauf einwirken, dass die Gewalt in Israel und den besetzten gebieten ein Ende hat, und sie, gerade aus den Erfahrungen ihrer eigenen leidvollen Geschichte versuchen, der Menschheit ein Beispiel zu geben, indem sie auch die berechtigten Ansprüche der Palästinenser versuchen mit ihren Belangen friedlich zu vereinen.

Name: Andre
Email: sinatra@unforgettable.com

Datum: Dienstag, 24 Oktober, 2000 um 03:08:40
Kommentar:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe Ihre Seite durch Zufall gefunden. Ich würde gerne folgende Frage stellen: Anhänger des jüdischen Glaubens können auf eine unglaubliche Geschichte der Vorfolgung und Mißachtung zurückblicken. Sieben Millionen Tote im zweiten Weltkrieg sprechen für sich. Wenn ich aktuell nach Israel schaue, muß ich mit Entsetzen Bilder des Grauens in mich aufnehmen. Da werden Kinder mit Maschinenpistolen getötet, selbst nachdem der Präsident ein Ende der Gewalt beschlossen hatte. Das Militär schießt weiter. Ein Land ohne Ordnung? Ich wehre mich gegen Äußerungen jüdischer Mitbürger, welche besagen, ein Leben in Deutschland wäre nicht mehr sicher. Ich lasse mich micht als Deutscher darstellen, der in einem angeblich kriminellem Land lebt. Das stimmt nicht. Deutschland ist ein Vorzeigeland im Bezug auf Friedlichkeit, Offenheit und Anpassungsfähigkeit. Hier gibt es keine Schießereien und Grenzgebiete. Auch Herr Friedmann ist mit seinen Äußerungen etwas vorschnell: Leben Juden in Deutschland nur wegen des oft zitierten Vertrauensvorschuß? Das kann ich nicht glauben. Die Menschen die ich kenne, Ungarn, Russen und Deutsche jüdischen Glaubens leben hier in ihren Familien und verdienen hier Ihr Geld. Viele Exsistenzen, die völlig normal funktionieren. So wie ich und Du. Sie arbeiten und leben hier. Die Vorstellung, ein Mensch jüdischen Glaubens bleibt in Deutschland, um ein Vertrauen zu demonstrieren, ist sehr abwegig. In Deutschland leben Menschen. Wir (Ich) machen keine Unterschiede.. Bitte räumen Sie in Israel auf. Es ist mehr als traurig. Lernen Sie von unserer Offenheit. Ich vermisse die Stimmen, die bei zerbrochenen Scheiben in Deutschen Synagogen brüllten, und bei Toten in Israel schweigen..

Name: Hans-Joachim Kujawa
Email: HansJoachimKujawa@web.de

Datum: Montag, 23 Oktober, 2000 um 11:56:22
Kommentar:
Shalom! Ich wünsche mir für alle Beteiligten, ob Isralies oder Palästinenser Frieden in dieser Region. Mögen alle zur Einsicht kommen, daß nur durch Vernunft der wahre Friede mit Vertrauen aufgebaut werden kann. Es ist bereits zuviel Blut geflossen in den letzten Tagen, aber auch Jahren. Es gibt keine "Heiligen Kriege". Es gibt aber ein HEILIGES LAND, nämlich Israel. Und ich denke, dieses Land möchte in Frieden mit seinen Nachbarn leben. Ohne Haß und Feindseligkeiten. Macht endlich Schluß mit den Fanatismus auf allen Seiten! Keine Mutter möchter ihren Sohn durch sinnloses Morden verlieren, in keiner Region dieser Welt.

Name: Pit (katholisch)

Datum: Montag, 23 Oktober, 2000 um 11:35:14
Kommentar:
Wann löscht der Admin endlich die rechten Spinner aus dem Gästebuch!!! Ich finde das sehr beschämend... Kämpft weiter, Juden! Für ein Deutschland in Freiheit, Toleranz und Gegenseitiger Achtung. Ich bin mit Euch! Wir sind mit Euch!

Name: Nils Jacobsen
Email: JPJacobsen@t-online.de

Datum: Freitag, 20 Oktober, 2000 um 20:05:06
Kommentar:
Eine wunderbare Seite! Durch Geburt bin ich zwar Christ, verspüre aber seit langem ein großes Interesse am jüdischen Glauben! Ich fühle mich allen Menschen jüdischen Glaubens sehr verbunden, daher ist es für mich kaum zu ertragen, wenn sich antisemitische und rechtsextremistische Gewalt in Deutschland und im Rest der Welt abspielt, gerade deswegen ist es wichtig, dass die Menschen informiert werden und eben nicht nur ihre Vorurteile pflegen. Zwar mag die übergroße Mehrheit den Antisemitismus ablehnen, aber sie muss es auch laut sagen! Aus diesem Grunde schreibe ich dies hier! Lasst Euch durch nichts und niemanden abschrecken und macht weiter so!

Name: Flori
Email: perdonig@tiscalinet.it

Datum: Donnerstag, 19 Oktober, 2000 um 00:13:54
Kommentar:
Hallo aus Italien, und Kompliment fuer diese Seite. Ich wuenschte, auch Italiener sollten sie lesen, denn was hier in Italien oft so passiert, laesst einem auch manchmal die Sprache verschlagen (z.B. rassistische Choere bei Fussbalspielen).. Tanti saluti dall'Italia

Name: Imp(Christian Marquardt)
Email: Impus@gmx.net

Datum: Dienstag, 17 Oktober, 2000 um 17:34:56
Kommentar:
Hallo Erstmal: Eure seite find ich echt gut weiter so !!! lasst euch nich unterkriegen !!! ich selbst bin christ aber nicht gläubig ich konnte es mir ja nich aussuchen . ich könnte mich zwar auch entschuldigen aber ich bin eigenständig und nicht dafür verantwortlich was andere menschen vor mir taten . was in der letzten zeit passiert finde ich nicht sehr toll und deutsche menschen von heute können darauf nicht stolz sein das ein paar "§$§%$"te menschen euch so zusetzen . aber ich denke auf mein land darf ich doch in mancher hinsicht trotzdem stolz sein ,oder nicht? ich offe das sich die unruhen legen und das der hass gegen euch aufhört ihr habt doch auch nichts getan also ich wünsche euch einen schönen tag cya ;-) haltet die ohren steif

Name: Kerstin Abendroth
Email: CabrolAmicor@AOL.com

Datum: Dienstag, 17 Oktober, 2000 um 08:44:52
Kommentar:
Schalom,ich finde diese Seite gut.Ich hätte gern Kontakt zu einer jüdischen Gemeinde in meiner Umgebung,da ich mich sehr für die jüdische Kultur,das Leben überehaupt interessiere.Eigentlich bin ich auch auf der Suche nach dem Ursprung meines Familienamens.Mein Großvater meinte immer, er ist jüdischen Ursprungs.Auf jeden fall werde ich mit meiner Freundin im Dezember nach Israel fahren. Wir freuen uns beide sehr darauf und hoffen, daß es bis dahin wieder friedlicher zugeht.Ich lese gerade das Buch EXEDOS. Es ist unwahrscheinlich interessant und zu gleich erschütternd. Ich wünsche mir einfach nur Freiden.

Name: Coco
Email: coco@compusreve.de

Datum: Montag, 16 Oktober, 2000 um 22:31:08
Kommentar:
Hallo, das ist mir spontan zu dieser Seite eingefallen, vielleicht bin ich gerade auch etwas zu emotional um zu schreiben, vielleicht würde mir nach einiger zeit auch noch mehr dazu einfallen (z.B. von anderen Perspektiven) aber es ist mir nun mal jetzt ein Bedürfnis: ich möchte als erstes vorwegnehmen, dass ich alle Menschen gleich schätze! Ich mach da auch keine Unterschiede zwischen Juden Moslems oder Christen. Wenn ich als Deutscher zum Islam übertrete, oder Jude werde, dann bleib ich immer noch Deutscher! Das war ja auch das unfassbare im dritten Reich, dass Deutsch Deutsche umbrachten ... und natürlich gab es da auch viele andere unfassbare Dinge ... (Aber die Deutschen haben ihre Schuld inzwischen erkannt und sollten meiner Meinung nach ein Vorbild für alle Völker dieser Erde sein, wie man zu seiner Vergangenheit steht. Ok, es könnte vielleicht noch besser gehen, aber das sollte uns keiner ankreiden, der nicht besser ist! Haben nicht alle Völker dieser Erde irgendwo Dreck am Stecken? Gibt es jemanden, der wirklich behaupten kann, dass seine Leute besser sind???) Ich finde es gut, wenn die Deutschen an die Greultaten der NS Zeit erinnern, um so trauriger finde ich es aber dann, dass wir damit offenbar die einzigen auf der Welt sind, die sich selber anzeigen! Was ist mit den Indianermorden in Amerika, was mit Vietnam, was mit den Opfern des Kommunismus unter Stalin & Co. ... Juden wurden auch in vielen anderen Ländern verfolgt, ohne dass Deutsche daran beteiligt waren (Tschechien, Polen, Russland, ...! Aber alle stellen nur Denkmäler über eigene Verluste auf, keiner stellt Denkmäler für diejenigen auf, die ihren eigenen Schandtaten zum Opfer gefallen sind! Außer wir! Und trotzdem reicht es vielen noch nicht - was vielleicht auch richtig ist aber wie wär’s erst mal mit den anderen Ländern? Hat ein Moslem schon mal ein Denkmal für Christen- oder Judenmorde aufgestellt? Oder andersherum? Wie ich anfangs schon schrieb stehe ich auch hinter unseren Denkmäler für Opfer des NS, aber es wäre schön, wenn andere Staaten ähnlich ihr Bewusstsein auffrischen würden! Ich hatte das Vergnügen Israel und Jerusalem kennen zulernen. Es ist ein wunderschönes, aber dennoch abschreckendes Land. Haifa ein Traum (Land und Leute), Tel Aviv ebenfalls ... aber Jerusalem? Was ist aus dieser Stadt geworden? Kann man sich da wohl fühlen? Egal welcher Religion: kann sich da irgendein Mensch auf Gott konzentrieren? An Liebe und Menschlichkeit? NEIN! Wie auch, wenn man sich in einen amerikanischen Actionfilm versetzt fühlt? Maschinengewehre, wohin man sieht! An der Klagemauer beten mit einem Maschinengewehr im Rücken? Ich hatte Gelegenheit mit allen Gruppierungen Kontakt aufzunehmen: Holocaustüberlebende, arabische Christen, Juden, arabische Israelis, Palästinenser, Liberale, Orthodoxe, ... es war sehr interessant und fürchterlich deprimierend! Die Situation ist so verfahren!!! Aber ich habe unter anderem erlebt, wie schlecht die Juden die Araber behandeln - Menschen 2. Klasse. Als ob sie den Frust des Holocaust an den Arabern auslassen müssten. Wie ein kleiner Junge, der von allen gehauen wird und deshalb Tiere quält ... Na klar, die meisten Juden dort sind absolut weltoffen und leiden selber unter alle dem, aber sie können sich dem Druck der Rechten in Israel nicht entgegenstellen. Dazu fehlt offenbar irgendwas vielleicht ist es einfach das Gefühl, dass man als Juden auf jeden Fall zusammen halten muss ... Jedes Land hat seine Probleme mit seinen Radikalen (bei uns ist das ja gerade wieder ein aktuelles Problem), aber in wenigen Ländern sieht es so schlimm aus wie in Israel, wo eine orthodoxe fanatische Minderheit der Mehrheit auf der Nase tanzt! Ja, die Araber machen es den Israelis (oder besser den jüdischen Israelis) auch nicht gerade leicht, aber alleine die Zahlen der Toten und Verletzten sprechen für sich. Wenn ich auf einer moslemischen Internetseite wäre, dann würde ich genauso versuchen den Arabern (Palästinensern) kritisch ins gewissen zu reden, aber ich bin nun mal eben zufällig auf dieser Seite gelandet. Warum können Juden und Palästinenser nicht einfach friedlich zusammenleben? Warum müsst ihr die selben Fehler machen wie viele andere ethnische Gruppierungen vor Euch? Wollen die Juden jetzt endlich auch mal „wieder“ stark sein und Menschen verfolgen und vertreiben? Warum braucht Israel die beste Armee der Welt? Haben die Israelis so ein schlechtes Gewissen? Mann hätte das doch alles von Anfang an viel feinfühliger machen können. Statt der Ergreifung der einmaligen Chance einen souveränen erfolgreichen und geachteten Staat zu gründen wurden Fehler über Fehler begangen! Mal ganz ehrlich, glauben die Juden den wirklich, dass sie immun gegen etwas verbrecherisches wie die NS sind? Glauben die Juden, dass sie keinen Hitler hätten haben können? Wenn ich das alte Testament lese, dann scheint mir der Vergleich mit Moses (christlich sowie jüdisch) nicht unbedingt fern!!! Wie wär’s gewesen, wenn man damals im Dritten Reich nicht Juden sondern meinetwegen andere ethnische oder religiöse Minderheiten verfolgt hätte? Das ganze ist doch kein alleiniges Problem der Deutschen, es ist ein Problem der gesamten Menschheit! Die derzeitigen Unruhen in Israel möchte ich nicht in direktem Bezug zu den vorangegangenen Sätzen setzen, aber ich bin wirklich total entsetzt was da passiert! Gerade die Juden sollten doch wissen, dass man sich nicht so benimmt. Die Juden (Israelis, wobei man die arabischen Israelis nicht mitzählen kann, denn sie werden ja auch nicht wie Israelis behandelt) zeigen damit, dass sie nicht viel besser als ihre ehemaligen Verfolger sind! Ich habe extra vermieden Israelis zu sagen: Was ist ein Israeli? Araber, Jude??? In Wirklichkeit ist es doch so, dass nur die Juden in Israel zählen! Egal ob er Hebräisch kann oder nicht, egal ob er gerade erst aus Russland gekommen ist oder von sonst wo her eingewandert ist! Schade, die Juden und Araber (sowie alle anderen dort lebenden) könnten in Israel so ein wunderbares Leben führen, wenn sie in der Vergangenheit etwas vorsichtiger gehandelt hätten! das was jetzt passiert musste ja irgendwann kommen! Warum bekommen die einen Wasser für Swimmingpool, Rasensprenger usw. und die anderen müssen Wasser vom Lastwagen kaufen? Warum stirbt eine schwangere Araberin mit Kind vor einem Checkpoint, bloß weil Sperrstunde ist und sie nicht zum Krankenhaus gelassen wird? Warum werden Verträge ausgehandelt, die dann nicht gehalten werden? Warum? Warum? Warum? Manchmal fürchte ich, dass es durch dieses Verhalten zu einem "neuen" Antisemitismus kommt, an dem dann die Israelis nicht ganz unschuldig sind. Auf jeden ist es schon so weit, das man Synagogen auf der ganzen Welt bewachen muss. Abschließend möchte ich noch sagen, dass das alles bitte nicht falsch verstanden werden soll. Ich möchte nur meine Meinung als neutraler Beobachter (der 1978 geboren wurde) los werden und vielleicht dem einen oder anderen einen Dankanstoß geben. Für mich ist es egal, wer was ist und ich glaube auch, dass Juden in Deutschland gerne gesehen sind, als Deutsche oder als Gäste. Besonders freue ich mich (oder würde ich mich freuen) über Juden, die gerne Deutsche sind bzw. Deutsche, die gerne Juden sind. Wir werden nicht zulassen, dass irgendwelche Vollidioten Euch wieder vergraulen! Bei uns hat sich glaub ich schon eine Menge verändert! Es wäre schön, wenn sich in Israel auch mal was ändern würde! 16.10.2000, Coco

Name: alexa
Email: _ _

Datum: Montag, 16 Oktober, 2000 um 18:07:29
Kommentar:
Hallo!Ich heiße Alexa und bin 12 Jahre alt. Ich finde Juden sind genauso wie alle anderen Menschen auf dieser welt.Und ich frage mich wieso manche Menschen so einen Hass auf sie haben.

Name: Claudio
Email: arrighini@swsls.de

Datum: Montag, 16 Oktober, 2000 um 15:57:01
Kommentar:
Eure Seite ist echt der Hammer!Sowas gibt es selten im Netz. Gruß an ALLE und Thomas

Name: Bartosch Krukiewicz
Email: 5200179832630001@-tonline.de

Datum: Sonntag, 15 Oktober, 2000 um 12:28:57
Kommentar:
Guten tag liebe Leserin und Leser, in der letzten zeit gab es leider immer wieder feige und dume Anschläge auf Synagogen.Dume Glatzköpfe riefen hass Parolen. Ich möchte ihnen liebe Mitbürger/in meinen Respekt aussrechen.Soviel Leid ist Ihnen im zweiten Weltkrieg wiederfahren worden, und immer noch gibt es noch Menschen die aus der schrecklichen Zeit der Diktatur nichts gelernt haben. In meinen Gebete schließe ich sie mit hinein .

Name: SMK
Email: SMKWOODY@AOL.COM

Datum: Sonntag, 15 Oktober, 2000 um 11:26:14
Kommentar:
Hallo mein Name ist SMK und ich bin auch jüdischer Abstammung. Mein Vater (Erich Jakoby) und ich leben nun seit 26 Jahren in Deutschland und sehe mit besorgniss die Dinge die hier in Deutschland aber vor allem in Israel passieren!! Ich für meinen Teil kann sagen das ich sehr gut in Deutschland lebe und es wirklich satt habe das der Zentralrat der Juden in Deutschland alle Angriffe gegen jüdische Einrichtungen den Neonazis zuordnet (obwohl viele davon anderweitige Gründe haben z.B. PLO diese Angriffe kann ich auch verstehen) und somit eine Panikmache in der Bevölkerung und vor allem im Ausland gegnüber Deutschland schürt. Ja, sowas wie das Dritte Reich darf niemals wieder passieren, aber das immer und immer meine Generation dafür verantwortlich gemacht wird was da passiert ist kann und darf nicht sein. Dadurch treibt man von der jüdischen Seite aus immer wieder einen Keil zwischen unsere Kulturen und hemmt das zusammenwachsen. Ist Ihnen aufgefallen das das was da gerade in Israel passiert knallharter Rassenhass ist? Da schiessen Juden auf Araber und Araber auf Juden nur weil der eine einen Staat haben möchte und der andere ein Land nicht teilen möchte das er sich unrechtmässig angeeignet hat. Ich bitte Sie alles in Ihrer Macht stehende zu unternehmen das keine Kinder mehr auf dem Weg von der Schule nach Hause erschossen werden. Wenn man in Israel danach leben würde was von den Hardliner Juden hier in Deutschland gepredigt wird dann hätten wir schon lange kein problem mehr im Nahen Osten und wir alle (Araber,Juden,Deutsche) könnten uns auf das wesentliche konzentrieren, das Leben und nicht das überleben!!!!! So etwas wie momentan in Israel passiert hatte die Welt doch schon einmal (drittes Reich) da es dort nur um Fanatismus geht und Fanatismus ist immer schlecht egal ob rechtsgerichtet oder Fanatische Juden oder Araber. Stoppt das töten!!!!!Ich werde mich immer als deutscher fühlen aber nicht vergessen was schlimmes in "meinem" Land geschehen ist auch ohne das mir ein alter Mann jeden tag über die verschiedensten Medien oberlehrerhaft mit erhobenen Zeigefinger diese Dinge erzählt. Viele meiner Freunde schalten einfach den Fernseher aus wenn der Herr Spiegel spricht oder blättern um wenn er in der Zeitung zu sehen ist, da er immer und überall was dazu sagt. Er sollte sich meiner Meinung nach etwas mehr zurückhalten und somit nicht gegen das zusammenwachsen der Kulturen hetzten sondern lieber unterstützen das die Deutschen und die deutschen Juden miteinander leben. Kurz gesagt durch positiven Einfluss auffallen nicht immer mit der "alten Leier"!! Schon doof wenn selbst ich als Jude diesen Herr Spiegel nicht mehr sehen kann da er mir nur auf die Nerven geht. Erst wenn keine Frauen und Kinder egal welchen Glaubens mehr erschossen werden werde ich mir überlegen jemals wieder diesem hetzerischen Volke (Glaubensgemeinschaft) der Juden zuzuhören.

Name: Patriot
Email: nixda@hierbestimmt.net

Datum: Sonntag, 15 Oktober, 2000 um 02:45:10
Kommentar:
Erstmal tach, also ich finde es einen witz das sich hiereinige bei euch entschuldigen...was habt ihr damit zu tun was vor fast 50 Jahren los war? NICHTS! Mich interessiert nicht was früher war sondern was nun ist, also brauch ich mich auch nicht zuentschuldigen! Ich darf ja leider nicht das aussprechen was ich eigentlich sagen möchte da es unsere Scheindemokratie verbietet!

Name: Nora (evangelisch)
Email: ---

Datum: Sonntag, 15 Oktober, 2000 um 02:42:49
Kommentar:
Schalom Ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Laubhüttenfest ( Sukkot )! Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen und uns zurückziehen, obwohl ich es sehr schwierig finde, stabil zu bleiben in dieser schwankenden Zeit. Es motiviert nicht gerade, wenn man soviel Dummheit und Naivität mitbekommt. Doch wenn wir uns jetzt zurückziehen, droht vieles umzukippen und der Weg für die Macht der Rechten wird immer leichter! Ich interessiere mich sehr für das jüdische Leben und war auch schon für acht Monate in Israel. Ich hoffe, daß jüdisches Leben in Deutschland immer öffentlicher wird.

Name: Ein besorgter Deutscher
Email: lolmaker88@aol.com

Datum: Sonntag, 15 Oktober, 2000 um 01:37:23
Kommentar:
Warum ist der Deutsche auf ewig der Michel der Nation ? Ich sehe schwarz .... auch um die Zukunft der deutsch-juedischen mitbuergern .... wie kann man zusammen leben , wenn es fuer euch immer noch einen schuldigen gibt ? ihr wart nicht dabei , genau sowenig wie wir ... ihr macht schadensersatz ansprueche .... uns wuerden sie auslachen .... wenn wir es machen wuerden ... bsp.: vertreibung polen , arbeitslager russland usw. ich bin entsetzt .Gute Nacht ich gehe nun schlafen

Name: Mathias
Email: Mathias@Kloke-net.de

Datum: Samstag, 14 Oktober, 2000 um 22:25:35
Kommentar:
Hallo, ich möchte hier zum "Aufstand der Anständigen" beitragen und erklären, dass ich die Schandtaten etlicher rechtsradikaler Schwachköpfe mit aller Entschiedenheit verurteile. Sie sind eine Schande für Deutschland und ich schäme mich vor meinen jüdischen Mitbürgern, die in Deutschland leben. Leider haben diese Elemente aus der Geschichte nichts gelernt. Es ist tragisch, dass dieses braune Gedankengut heute wieder Anhänger findet und sich in Gewalt gegen Juden und Ausländer niederschlägt. NEIN GEGEN RECHTS !!! GEGEN DAS VERGESSEN !!!

Name: Thyr
Email: gehteuchnixanweildaehnurschundankommt@brd.de

Datum: Samstag, 14 Oktober, 2000 um 22:09:30
Kommentar:
Zunächst einmal Tag an alle interessierten und schockierten Leser des folgenden Textes! Ich nehme hiermit Folgendes vorweg: ICH BEREUE REIN GARNICHTS, WAS IN DER ZEIT VOR 1946 PASSIERT IST und zwar aus dem einfachen Grunde, daß zur Zeit eures sogenannten Völkermordes noch nicht einmal geplant war! Ihr Juden - ja ich meine das so explizit, wie es sich anhört - fühlt euch meiner Meinung nach sehr wohl in der Opferrolle als "Heilige(s) Volk/Religion auf Wanderschaft ohne Grund und Boden, welches von vielen Todfeinden zu unrecht verfolgt und bedroht wird". Ich möchte hier keineswegs als Revisionist bezeichnet werden und dies nicht zuletzt deshalb, weil diese Revisionisten in der Bananenrepublik Deutschland mit rechtlicher Grundlage (§ 130 StrGB) verfolgt und in Beugehaft ab 5 Jahren genommen werden!!! Vielleicht solltet ihr auch einmal erwähnen, daß sich erstens einiges an Profit aus der ganzen Geschichte ziehen lässt, und daß eben diese Zahl von !6! Millionen ermordeten Juden eine von Juden vor langer Zeit prophezeite Zahl ist... Das alleine klingt meines Erachtens schon lächerlich genug, Ähnlichkeiten mit ähnlich pseudodemokratischen oder diktatorischen Staaten sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit lassen sich leicht erkennen... Es wäre ja lachhaft, wenn ich als NICHT CHRISTLICHER den Katholiken einen Vorwurf ob ihrer zahlreichen Kreuzzüge und Enthauptungen Andersdenkender machen würde, obwohl ich in jenen Jahrhunderten noch nicht gelebt habe. Also hört endlich auf, anzuklagen und unbeteiligte Bundesdeutsche in eine Täterrolle zu drängen, wenn ihr selber an einem gezielten FANATISCH RELIGIÖSEN MASSENMORD IN ISRAEL (WER HAT GESAGT, DAß ISRAEL DEN JUDEN GEHÖRT??? DIE BIBEL IST EINE UNSICHER ÜBERLIEFERTE SCHRIFT!) BETEILIGT SEID! ich freue mich auf kritiken und wutausbrüche, die einer konversation im sinne der meinungsfreiheit dienen...

Name: white

Datum: Samstag, 14 Oktober, 2000 um 18:00:22
Kommentar:
Hast recht lächlich ist kein Ausdruck !!

Name: Müsli

Datum: Samstag, 14 Oktober, 2000 um 16:52:30
Kommentar:
Lächerlich ist kein Ausdruck......!

Name: Wotan

Datum: Samstag, 14 Oktober, 2000 um 01:15:11
Kommentar:
Diese Seite ist einfach nur lächerlich......!

Name: Tobias Berger
Email: tovnov@online.de

Datum: Freitag, 13 Oktober, 2000 um 00:46:00
Kommentar:
Es ist ein bedauerlicher Zustand, daß die Fremdenfeindlichkeit und der Antisemitismus in unserem Land immer noch Konjunktur haben. Wenn Sie die Beiträge weiter unten, z.B. von einem Gerhard Schröder oder A. Eichmann, gelesen haben, da hat jede politische Bildung versagt und vielleicht nicht nur die. Schande über solche Bürger.

Name: Tobias Berger
Email: tovno@online.de

Datum: Freitag, 13 Oktober, 2000 um 00:36:33
Kommentar:
Schalom. Ich möchte mich dem Beitrag von Sonja anschließen und meinem Entsetzen über die Greueltaten von Ramallah,aber auch über die schrecklichen Übergriffe auf jüdische Einrichtungen und Personen Ausdruck verleihen. Im Bundestag wurde heute richtig betont, daß dies auch ein Angriff auf unsere Gesellschaft und Demokratie ist. Bürger jüdischen Glaubens, Ihr seid keine Gäste in Deutschland. Ihr seid ein Teil von uns. Ihr seid nicht unerwünscht. Bleibt bei uns. Wir stehen an Eurer Seite. Unser Volk und unsere Kultur geht sonst vollends den Bach runter. Wir leben von der Vielfalt in unserer Gesellschaft. Und es gibt viele in Deutschland, die Israel segnen und hinter Euch stehen. Wir aber sollten uns schämen für die Feigheit in der Vergangenheit, wo wir der rechten Gewalt unter uns nicht entschiedener entgegengetreten sind. Schalom uBracha

Name: Sonja
Email:

Datum: Donnerstag, 12 Oktober, 2000 um 23:10:28
Kommentar:
Hallo! Ich bin 31 J. alt und katholisch. Ich wußte nie, wie ich gegen Rassismus und Antisemitismus ein Zeichen setzen konnte. Hiermit versuche ich, wenigstens etwas zu tuen. Ich schäme mich für mein Land und für meine Mitbürger, daß seit einigen Jahren (eigentlich am schlimmsten erst nach der Wende) der Rechtsradikalismus in Deutschland wieder so zunimmt. Ich finde, daß der Holocaust nie vergessen werden kann. Die Erinnerung daran sollte auch den nächsten Generationen immer ein Mahnmal sein. Neo-Nazis und ihre Sympathisanten besitzen wohl nicht die gleiche Gehirnmasse wie normal intelligente Menschen, ich hoffe nur, daß die jüdischen Mitbürger nicht annehmen, daß diese braunen Anhänger schon eine Mehrheit im Land besitzen. Ich denke, daß 99% aller halbwegs gebildeten Leute keine Rassisten sind. Ich frage mich oft, ob ein Neo-Nazi sich nicht auch schon am Strand von Mallorca an einer Sangria erfreut hat oder beim Italiener eine Pizza ißt. Wenn ein Deutscher von einem Ausländer profitieren kann, hat er wohl nichts gegen sie ? Ich kann nur noch einmal betonen, daß ich über die zunehmende Gewalt gegen Juden und Ausländer entsetzt und beschämt bin. Ich wäre auch lieber im Ausland geboren, als in diesem intoleranten Land. Sonja aus Westfalen

Name: Michael Pirson
Email: michael_pirson@hotmail.com

Datum: Donnerstag, 12 Oktober, 2000 um 23:07:16
Kommentar:
Hallo, Ich wollte nur mal schreiben, dass ich mich schaeme fuer den Scheiss der hier wieder passiert. Ich will dies zum Ausdruck bringen und meinen Teil des Aufstandes der Anstaendigen leisten. Leider vermisse ich groessere Aktionen fuer Toleranz in der Gesellschaft. Wenn Ihr mir sagen koennt wie und wo man sich einbringen koennte waere ich sehr dankbar. Also, lasst Euch nicht unterkriegen von dummen Leuten, sondern seid Euch bewusst, dass ihr einen Reichtum fuer alle darstellen koennt. Alles Gute Michael Pirson

Name: Avi Blumenfeld and Jakob Melchior
Email: BehindIsrael@hotmail.com

Datum: Donnerstag, 10 Oktober, 2000
Kommentar:
The authors of the following lines are of different political observance - one supporting the current peace process and one critical of the process. The previous week has been one the most difficult for Israel in many years. Violence has again become the means by which the Palestinians are trying to reach their goals. The Israeli government finds itself in a difficult situation balancing between the need to protect its citizens and the need not kill and harm innocent people. In such a situation it is important that we all show our solidarity with and support for Israel regardless of our position to the current peace process. The highest price is paid by those families on both sides who have to part from their loved ones and by the parents who - against nature - bring their children to the grave. Thi is no what we as Jews hoped for when we wished each other a Shana Tova a week ago. The facts that people are being killed and hurt, though, does not turn Israel into a criminal state. Israel has a legal government and a trustworthy judicial system. The Israeli government must investigate any crime committed in Israel and the people responsible must get their punishment. It is safe to assume that Israel will do so, and the request for an international investigation is absurd. Israel has its right to demand secure borders and the security of its citizens. Israel needs our support and the Palestinian Authority has to be reminded that it has to take responsibility for its own people. It is morally wrong to blame Israel for the death of people killed in self-defense. Those who order the attacks on Israelis are to be blamed. This is even true in the case of innocent people who get caught in the crossfire. Show your support for Israel and your solidarity with the Jewish people Do not cancel trips to Israel Show up at Jewish events and Jewish services in Synagogues, Community Centers, etc. Show your support for Israel at public gatherings Fight for the right of Israel to defend itself and its citizens. Demand that the Palestinian Authority shows responsibility and does its utmost to stop the violence.We wish you all a Shana Tova and pray to God that no more people will be killedin the Israel-Arab conflict and that the leaders will find a way to peaceful coexistence.Yours sincerely, Avi Blumenfeld and Jakob Melchior For any comment please write to BehindIsrael@hotmail.com

Name: Matthias_und_Gülsen_Cabadag
Email: Matthias.Wittzek@ruhr-uni-bochum.de

Datum: Donnerstag, 09 Oktober, 2000
Kommentar:
Es tut gut, unter "Juden.de" eine jüdische Website und nicht eine Neonaziseite zu finden. Ich finde es erschütternd, daß jüdische Mitbürger in Deutschland nach den Anschlägen der letzten Zeit wieder Angst haben müssen. Ich bin besorgt auch über die Übergriffe auf ausländische Mitbürger und Asylbewerber, wie sie seit fast 10 Jahren fast zur gesellschaftlichen "Normalität" zu werden drohen, die man allenfalls noch in kleingedruckten Lettern in den Zeitungen findet. Dies ist nicht die deutsche Republik, die ich mir wünsche, und über die verbale Brandstiftung von Politikern unterschiedlicher Parteien, wie sie in den letzten Jahren immer wieder aus populistischen Erwägungen geschehen sind, bin ich wütend. Umso mehr bekomme ich das Kotzen, wenn jetzt von oftmals den gleichen Leuten wieder "heile heile Gänschen gesungen wird." Nein ich gehöre eher zu den gewöhnlich berufstätigen Menschen in Deutschland, zu denen, die die Nachtrichten hören, sich vielleicht aufregen, die aber auch oftmals keine Idee haben, was zu tun sei. Gerade die Vielfalt und gleichzeitige Unüberschaubarkeit rechter Kreise und Aktionen läßt leider auch ein hohes Maß an Willkür zu. Was ist zu tun, was konkret (außer den üblichen Floskeln)? Ich hoffe, daß sich viele Menschen in Deutschland die gleichen Fragen stellen.

Name: Michael Bolz
Email: MBolz@TUEV-NORD.DE

Datum: Donnerstag, 09 Oktober, 2000
Kommentar:
Eure Seite finde ich sehr informativ und gut gelungen. Macht weiter so ! Michael Bolz

Name: elchen
Email: elchen@wtal.de

Datum: Donnerstag, 08 Oktober, 2000
Kommentar:
eure webseiten sind echt toll. weiter so. ich freue mich schon darauf wenn die rubrik koscher kochen fertig ist. hoffentlich sind ein paar rezepte dabei. anbei möchte ich noch folgendes bemerken: DEUTSCHLAND DEN DEUTSCHEN RECHTE RAUS!!!!!!!!!! GEGEN RECHTSRADIKALE MUSS GENAUSO VORGEGANGEN WERDEN WIE GEGEN TERRORISTEN DENN WAS ANDERES SIND SIE NICHT!!!!!

Name: Michaela Salewsky
Email: Sa5mi@t-online.de

Datum: Donnerstag, 08 Oktober, 2000
Kommentar:
Sehr geehrte jüdische Mitbürger, Ich möchte einfach auf diese Weise meine Betroffenheit über die jüngsten Anschläge auf Synagogen zum Ausdruck bringen. Ich bin entsetzt und habe gleichzeitig das Gefühl von Ahnmacht, weil da niemand ist, den man konkret zur Rechenschaft ziehen kann. Ich fühle mich der Düsseldorfer Synaoge in besonderer Weise verbunden, weil Schülerinnen und Schüler meiner Schule (Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss), an der ich als lehrerin arbeite, jedes Jahr zu einem Besuch dort sind. Ich werde weiterhin alles mir mögliche tun, damit Zusammenleben unterschiedlichster Menschen mitverschiedenen Auffassungen und Religionen in unserem Land auch in Zukunft möglich ist und als Chance und Reichtum begriffen werden kann! Michaela Salewsky

Name: Richard Hopp
Email: Richard.Hopp@t-online.de

Datum: Donnerstag, 08 Oktober, 2000
Kommentar:
Vereehrte, liebe jüdischen Freunde, eben versuchte ich Ihnen im Internet meine Verbundenheit mit Ihnen zum Ausdruck zu bringen, weiß aber nicht, ob es nun wirklich bei Ihnen angekommen ist. Darum wiederhole ich hier in etwa, was ich schrieb. Über die Vorgänge um den Staat Israel bin ich sehr traurig. Die Haßtiraden der Palistinenser gegen das Volk Gottes nehmen beängstigende Ausmaße an. Und die Völkergemeinschaft stellt sich mit knapper Mehrheit auf die Seite eines Volkes, das ausschließlich zum Ziel hat den Staat Israel wieder auszulöschen! Doch der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs hält weiter seine schützende Hand über sein Volk. Dessen bin ich gewiß! Es grüßt Sie einer der das jüdische Volk liebt. Richard Hopp.

Name: Richard Hopp
Email: ichard.Hopp@t-online.de

Datum: Donnerstag, 08 Oktober, 2000 um 15:10:05
Kommentar:
Mit dem Volk Israel eng verbunden zu sein ist für mich als evangelischen Christen eine Selbstverständlichkeit. Was die Araber z. Z. im Jordanland veranstalten ist eine einzige Haßorgie gegen das Volk Gottes. - Das Grab Josefs zu schänden ist der Gipfel des Hasses! So gerne würde ich dem Volk der Juden dort in Israel meine Liebe bekunden. Ich kann´s nur tun, indem ich Ihnen diese Zeilen schreibe. Über die Anschläge auf deutsche Synagogen kann ich nur tief traurig sein. Leider überschatten unsere deutsche Gesellschaft Haß und Gewalt und Gottlosigkeit! Wenn Sie mir Mitteilungen zukommen lassen wollen würde ich mich freuen. Meine eMail-Adresse lautet: Richard.Hopp@t-online.de In dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs verbunden, (der, wie wir Christen glauben, der Vater unseres Herrn Jesus Christus ist) grüßt Sie herzlich Richard Hopp )

Name: Kai Lubig
Email: suprawhirl@compuserve.de

Datum: Donnerstag, 07 Oktober, 2000
Kommentar:
Nicht schlecht die Seite... und schöne Grüße aus dem hohen Norden !! Ich finde die Anschläge letzter Zeit sehr beunruhigt... und werde bereits sein gegen die NAZIS zu bekämpfen, und ich fordere die Politiker auf dass sie die Gesetze so ändern dass die Nazis keine Chance mehr haben und psychisch unterdrückt werden... Alles nur um die DEMOKRATIE in Deutschland zu stabilisieren. das Gelaber habe ich jetzt schon satt, übrigend es gibt eine Synagoge in meiner Stadt, die während im 3. Reich nicht zerstört worden ist nur die damalige Neue.. (Wurde damals zum Haus umgebaut) Kampf gegen Faschisten

Name: Simon C. Wirth
Email: simonCwirth@nikocity.de

Datum: Donnerstag, 07 Oktober, 2000
Kommentar:
Ich bin zutiefst BESCHAEMT und tief traurig, dass es in diesem Land eine, wenn auch kleine, so doch recht oeffentlichkeitswirksame, Gruppe von Menschen gibt, die unter uns lebt und sich bewusst mit erneuter Schuld belaedt. Die Verantwortung, die gerade wir Deutschen tragen muessen, sollte es unmoeglich machen, dass beschimpfende Worte oder gar Aktionen und Anschlaege gegen Juden, deren Organisationen und Vertreter, stattfinden koennen. Ich bin gluecklich gewesen, zu erfahren, dass nach meiner Rueckkehr von einem 14jaehrigen Auslandsaufenthalt im Jahr 1996, Deutschland wieder mit Leben gefuellte juedische Gemeinden besitzt und, dass trotz allem Grauen, das unser Land zu verantworten hat, einige, wenige Juden in der Mitte unserer Gesellschaft Platz genommen haben. Bitte verlassen Sie uns nicht, wir sind niemals bereit eine erneute Verdunkelung unserer Gesellschaft hinzunehmen. Wir brauchen Sie!!! Simon C. Wirth Hamburg

Name: K.K.
Email: HavenScate@aol.com

Datum: Donnerstag, 07 Oktober, 2000
Kommentar:
Hallo, wie kann das nur geschehen, fragen wir uns alle! So -es fehlen mir einfach die richtigen Worte - wahnsinnig kann doch kaum jemand sein. Dank auch an die tapfere Düsseldorferin, die das Feuer noch austreten konnte. Nun aber meine kritischen Anmerkungen zu diesem und ähnlich gestrickten Vorfällen. Wieso sind unsere Politiker, Jonarlisten, jüdischen Mitbürger und fast alle Menschen des "öffentlichen Lebens" sofort mit der Erklärung bei der Hand, daß hier `mal wieder "Die Rechten" am Werk wären. Nur das es klar ist; ich bin Lichtjahre von "Den Rechten" entfernt. Aber wie einfach haben es doch in diesen Zeiten Interessenten, die der BRD was ans Zeug flicken wollen. Selbst - nur `mal laut gedacht- der Israelische Geheimdienst könnte auch hinter den neuesten Anschlägen stecken. Grund dazu hätte er genug, z.B.um vom Problem Naher Osten, abzulenken. Nochmals, ich finde die Anschläge abscheulich und sie depremieren mich. Mit Schrecken denke ich jetzt schon daran, wie leicht das - noch zu errichtende - Holokaust - Mahnmal in Berlin zu schänden sein wird. Wir können doch nicht um jedes Mahnmal,,jede Synagoge ect. einen Schutzwall errichten, oder diese rund um die Uhr bewachen lassen. Wir müssen zur Normalität zurück. Dazu gehört, daß wir ohne jede Scheu über Juden in Deutschland und der Welt sprechen dürfen. So stehen wir immer am Pranger. Unser Verhältniszu den Juden ist doch im höchsten Grade unnatürlich und gekünstelt. Wer glaubt denn, daß es etwas bewirkt, wenn Schröder ect.mit staatstragender Mine, nur Stunden später, am Tatort eintreffen und uns alle aufrufen die Täter zu stellen. In unserem wirklich großen Bekanntenkreis, von 16 bis 86 Jahren, ist nicht eine Person, die auch im Ansatz antsemitisch eingestellt ist. Hört endlich auf diesen 0,000000000001% von Verwirrten gleich die Aufmerksamkeit zu schenken, die diese Affen nicht verdient haben. Wir müssen wieder Normal werden. Hierzu zähle ich den Umgang mit unseren jüdischen Mitbürgern, genauso wie das Problem mit unseren vielen ausländischen Brüdern und Schwestern, die in unserem Land leben. Welch ungeheueres Theater hat es um den Brand in Lübek gegeben. Gerade Ignas Bubis war der erste, der bei einem Vortrag vor Studenten der Uni in Hamburg, davor gewarnt hatte, gleich die Rechten zu verurteilen.Er ist darauf ausgebuht worden! Kaum vorzustellen, daß solche Worte von einem - z.B. SPD -Politiker - zu hören gewesen wären. Das meine ich mit Normalseien, Dinge beim Namen zu nenen, unbeschadet der Person und Herkunft. Wieviel wird in diesem Land verschwiegen, oder bewusst falsch dargestellt, aus Gründen der politicel corectness. Herzlichst, Ihr K.K aus E.

Name: Friedlinde Berger
Email: berlinetta@onlinehome.de

Datum: Donnerstag, 06 Oktober, 2000
Kommentar:
Als ich gestern kurz in Euer Gästebuch sah, war ich dem Zorn nahe. Nein, nicht weil es eine jüdische Homepage gibt. Es waren vielmehr die absolut unterbelichteten und peinlichen Einträge der braunen Brut. Bevor solche mit bösen Worten um sich werfen, jüdische Mitbürger beschimpfen, sollten sie doch einfach eine Schule besuchen, schreiben und artikulieren lernen und sich etwas Allgemeinbildung aneignen.Dass die deutsche Bevölkerung so wenig aus ihrer Vergangenheit lernte, ist beschämend.Es ist eine Frechheit sondersgleichen, die Juden als Abschaum hinzustellen. Wer weiß, wo wir gesellschaftlich oder wirtschaftlich wären, wenn diese Menschen nicht gewesen wären. Diese Volk hat eine bemerkenswerte Geschichte.Viele Künstler, Musiker,...entstammen diesem Volk. Schon deshalb kommt man um die Juden nicht herum. Hätte diese Volk nicht seine Daseinsberechtigung , hätte es den 6-Tage-Krieg nicht überlebt. Leider wurde die Neonazibewegung bisher unterschätzt und es gibt viel zu wenig Richter, die keinen Skrupel haben, bei solchen Volksverhetzungen die Härte des Gesetze anzuwenden und solche Typen hinter Schloss und Riegel zu bringen. ABh


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