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Gästebuch S.9

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Name: Mathias Fritz
Email: mathias.fritz@berlin.de

Datum: Mittwoch, 12 Juni, 2002 um 10:42:18
Kommentar:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin traurig und bestürzt über die Entwicklung der letzten Wochen, für die meiner Meinung nach Herr Möllemann verantwortlich ist. Es erschreckt mich, welche Geister beschworen werden, um Wählerstimmen zu gewinnen. In Anbetracht der Gästekommentare auf der Homepage des Herrn Möllemann könnte man ins Zweifeln darüber kommen, wie viele verantwortungsbewusste Menschen es in diesem Land überhaupt noch gibt, die auch in der Lage sind zu differenzieren; zwischen aufrichtiger Kritik und billigen, geschmacklosen Vorurteilen oder auch zwischen freier Meinungsäußerung und Kommentaren hart an der Grenze der Volksverhetzung. Ich selbst bin kein großer Freund des öffentlichen Auftretens von Herrn Friedman (v.a. in seiner Talkshow), was ich gleichermaßen von einigen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sagen kann. Das ist ansich nichts ungewöhnliches. Aber welcher denkende Mensch würde auf die Idee kommen, daraus Aussagen abzuleiten, die in ähnlicher Form auch vor 60 Jahren hätten fallen können? Ich bin erschreckt. Mut machen mir allerdings die zahlreichen Reaktionen aus der Politik und Mut machen mir auch Menschen wie Herr Spiegel, der in seiner bestimmten und sachlichen Art die Dinge beim Namen nennt und damit hoffentlich viele Menschen zum Nachdenken anregt. Ich hoffe, ich kann ihn dabei in meinem persönlichen Umfeld unterstützen. Seien Sie sich meiner und der Solidarität vieler Menschen in unserem Land bewusst! Viele Grüße, Mathias Fritz, Berlin

Name: Stefan
Email: surfstar_98@yahoo.de

Datum: Mittwoch, 12 Juni, 2002 um 10:39:41
Kommentar:
Zunächst möchte ich mein tiefstes Mitgefühl für die Familien und Angehörigen der Opfer der aktuellen Anschläge gegen das jüdische Volk aussprechen. Dieser feige Terror muss ein Ende finden – notfalls auch mit militärischen Schritten! Dennoch finde ich es schade, dass der Streit zwischen Friedmann und Möllemann zu Wahlkampfzwecken instrumentalisiert wird. Ich kann beide Männleins nicht sonderlich gut leiden. Ich verabscheue Arroganz und Ignoranz. Beides finde ich auf beiden Seiten. Aus meiner Sicht ist Friedmännchen tatsächlich in der Lage zu polarisieren. In welches Lager er wankelmütige treibt vermag ich nicht vorauszusagen. Möllemännlein wird wahrscheinlich ebenso viele Wähler vertreiben, wie er auf der anderen (rechten) Seite wieder ködert. Ich fand es schon immer äußerst infantil, sich wegen Glaubensfragen die Köpfe einzuschlagen. Dass sich Menschen für einen heiligen Krieg in die Luft sprengen zeigt doch eindeutig dass jeder Glaube fragwürdig ist! Für mich ist Kirche dort, wo sich Menschen im Namen Gottes zusammenfinden. Hierzu benötige ich kein Dach über dem Kopf, keinen geilen pädophilen Pfarrer, keinen Papst und erst recht keine Glaubensbekenntnisse. Ist doch echt scheißegal ob Moslem, Jude, Buddhist oder Christ. Nach all dem Blutvergießen für Gott, werde ich in meinem Glauben gestärkt, dass es eher einen Satan als Gott geben muss. Das sollte nun reichen. Ich war gerne hier und lächle über jede kluge Äußerung zum aktuellen Streit :-) Gruß, Stefan

Name: Siegfried van den Heuvel
Email: vdhtrier@t-online.de

Datum: Mittwoch, 12 Juni, 2002 um 10:38:11
Kommentar:
Sehr geehrte Damen und Herren, Franz-Josef Strauss war ein weitsichtiger Mann, als er Jürgen W. Möllemann seinerzeit als Riesenstaatsmann Mümmelmann titulierte. Nur, daß Möllemann mittlerweile als Brandstifter mutiert. mit freundlichen Grüßen

Name: Konrad
Email: konni@genion.de

Datum: Mittwoch, 12 Juni, 2002 um 10:37:10
Kommentar:
Hallo, Um es vorwegzunehmen, ich bin kein Jude, noch beurteile ich Menschen nach ihrem Glauben oder ihren Äußerlichkeiten (Farbe, Geschlecht, Behinderung, usw.). Ich habe einige Bekanntschaften aus dem zuletzt genannten Personenkreis die mir lieb und teuer sind. Desweiteren bin ich sehr gut über die Leiden die ihrer Glaubensrichtung (und auch anderen Menschen) geschehen sind informiert (2 Besuche in Buchenwald und einer in Auschwitz). Nichtsdestotrotz sollte es doch erlaubt sein an der israelischen Politik auch in Deutschland Kritik äußern zu dürfen -ohne gleich als Antisemit abgestempelt zu werden. Michel Friedmann ist auch mir sehr unsympathisch wegen seiner Art und Weise, insbesondere wie er auf Kritik gegen Israel reagiert (als PERSON wohlgemerkt). Vor wenigen Stunden kam auf 'Phoenix' eine recht interessante Reportage wie israelische Truppen in palästinensischen Gebieten vorgegangen sind. Da wurden außer Terroristen auch unschuldige Zivilisten (Frauen, Kinder und alte Meschen) teilweise gezielt beschossen und getötet. Womit ist dies zu rechtfertigen?!? Ich verurteile die Anschläge von Selbstmordattentätern aufs schärste, aber ist es sinnvoll nach jedem dieser Taten erneut Siedlungen mit Bulldozern platt zu machen und unschuldige zu töten?! Wie ich eingangs erwähnte bin ich durchaus mit der sehr leidvollen Gerschichte der Juden vertraut, aber warum ist jeder (Möllemann ist mir ebenfalls unsympathisch!), der 'Juden' kritisiert' gleich ein Antisemit?! Wir alle wissen was Menschen anderen Menschen antun können und das schließt auch sie nicht aus. Ich würde mich um sachliche(!) Antworten und eine ernsthafte Diskussion freuen. Konrad

Name: Yppsi
Email: Yppsi@aol.com

Datum: Mittwoch, 12 Juni, 2002 um 10:34:22
Kommentar:
ich finde es unmöglich was Möllemann sich da gegen Friedmann leistet. Es ist eine Un verschämtheit, nicht nur gegen das Jüdische Volk - sondern ganz besonders gegen Friedmann. Das gehört bestraft.

Name: Armin Lenz
Email: A.Lenz-Fa.Singer@t-online.de

Datum: Mittwoch, 12 Juni, 2002 um 10:33:22
Kommentar:
Liebe Leut, Ihr mit eurem Glaubenskrieg geht einem auf die Nerven. Wird jetzt sogar ausgedehnt auf Deutschland. Wenn jemand an jüdische Politiker oder Vereinsrat-Präsi Kritik übt ist das gleich Antisemitismus???!!!! Die Israelis sollten endlich mal vor Ihrer eigenen Tür kehren und sich fragen ob das morden für Ihr Ziel sein muß. Wahrscheinlich ist es unmöglich das Urvölker in Frieden neben einander leben können, trotzdem wünsche ich uns Frieden und Toleranz mit den verschiedenen Religionen. MfG Lenz

Name: Ömer Akkoyun
Email: homer@t-online.de

Datum: Sonntag, 9 Juni, 2002 um 09:46:18
Kommentar:
Selam, ich bin ein deutscher staatsbürger,türkischer herkunft. bin moslem,na und-es ist doch egal welcher glaubensgemeinschaft ich angehöre. wichtig ist doch das ich mensch bin,und so auch gesehen werden möchte, ohne vourteile-denn ich habe auch keine. was zur zeit durch die medien geht ist unerträglich. aber ich habe mit meinen jüdischen freunden die allerbesten erfahrungen gemacht. ich habe einen wunderbaren freund namens daniel klopman aus brüssel, als wir uns kennenlernten,war uns beiden sofort klar das wir uns mögen werden. durch diesen menschen habe ich gelernt was nächstenliebe ist. ich wünsche den juden,moslems,christen und all den anderen.......eine bessere welt füreinander und nicht gegeneinander. gott segne sie und ihre familien mit freundlichen grüßen ömer akkoyun

Name: Max
Email: tradelink_de@yahoo.de

Datum: Freitag, 7 Juni, 2002 um 14:09:12
Kommentar:
Liebe jüdische gemeinde, ich muß sagen,dass was sich Friedmann und Möllemann da geliefert haben,war doch nur ein fein inszeniertes Theater.Beide haben sich geschickt in den Vordergrund gestellt und jede menge Schlagzeilen gemacht.Es ging zu keiner Zeit der Diskussion um Antisemitismus,sondern es ging nur darum,wer den längeren in der Hosentasche hat.(Wie zwei pubertierende Jungs!!)

Name: E. Schulz
Email: Paramael@aol.com

Datum: Freitag, 7 Juni, 2002 um 11:40:55
Kommentar:
Liebe Mitbürger jüdischen glaubens, seit ich vor gut einer Woche zufällig die Homepage juden.de gefunden habe, mußte ich immer wieder hierher zurückkehren. Ich finde diese Seite sehr informativ. Vor allem ist sie ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Nur wenn Juden mit Nichtjuden reden können alte Vorurteile aus den Köpfen mancher Menschen verbannt werden. Wie in meiner Überschrift erwähnt sind wir nicht alle Antisemiten, obwohl ich Herrn Friedman leider recht geben muß, dass ein Prozentsatz von ca. 20% der Menschheit (nicht nur der Deutschen) anfällig für antisemitischen Propaganda ist. Es ist schlimm das ein Herr Möllemann dieses alte Vorurteil bedient und damit nicht nur bei den jüdischen Mitbürgern Wut und Angst zugleich auslöst. Ich hoffe das wir uns alle gemeinsam über einen solchen Menschen und dessen Gesinnungsgenossen hinwegsetzen können. Einigkeit macht stark. Mit freundlichem Gruß E. Schulz

Name: B.Bökenkamp
Email: torrogitte@t-online.de

Datum: Freitag, 7 Juni, 2002 um 11:33:00
Kommentar:
Hallo Herr Friedmann, gestern, 6.6.2002 sah ich zufällig die Talksendung mit der Anwesenheit div. Politiker aller Parteien. Ich muß Ihren Äußerungen zustimmen, daß eine schnellere, konsequente Reaktion des Herrn Westerwelle auf die äußerst polemischen Äußerungen des Herrn Möllemann, vonnöten gewesen wären. Eine solche Parteiführung kann keine Führung sein, die keine klare Richtung in kürzester Zeit vorgeben kann. Ich wünsche, daß auch ein Herr Möllemann, der nur nach Macht strebt die Einsicht erlangt, sich bei Ihnen, Herr Michel Friedmann entschuldigt, denn es kann und darf nicht sein, daß dieser Mensch Führungsaufgaben einer demokratischen Partei wahrnimmt. Er sollte, wenn diese Partei einen Rechtsanspruch auf eine "Demokratische Partei" behalten möchte, zurücktreten oder ausgeschlossen werden, denn nur so kann meines Erachtens die FDP ihren Anspruch auf Demokratie beibehalten. Das sollte auch Herrn Westerwelle zu denken geben. Wir haben nicht 50 Jahre dafür gearbeitet, daß Herr Möllemann mit derartigen Äußerungen diese Zeit der Annäherung in falsche Bahnen lenkt. Ich wünsche Ihnen, daß eine Entschuldigung folgt und die Diskussion zu diesem Thema eine positive Wandlung erfährt.

Name: Volkmar Paal
Email: volkmar1@onlinehome.de

Datum: Sonntag, 2 Juni, 2002 um 00:17:18
Kommentar:
Sehr geehrte Damen und Herren, mit tiefer Bestürzung erlebe ich in diesen Tagen die hitzigen Parolen über den Streit zwischen FDP und Herrn Friedmann. Längst spüre ich, dass dies nicht mehr allein ein Streit zwischen den beiden besagten Parteien ist sondern bereits einen Flächenbrand ausgelöst hat. Aus diesem Grund trage ich mich gerne in Ihr Gästebuch ein, mit der großen Bitte an Sie alle, aber auch insbesondere an Herrn Friedmann: Halten Sie an Ihrem Kurs fest. Nur so kann sichergestellt werden, dass dieses Thema ausgetragen und hoffentlich ausgebrannt wird. Was den Juden im Nazireich angetan wurde, ist niemals wieder gut zu machen. Allein deswegen verbietet sich jegliche Diskussion in der Richtung wie von Herrn Möllemann gewünscht. Wer in diesem Wahljahr sein Kreuz bei der FDP setzt, bezeugt gleichzeitig, dass er/sie für Rückschritt und Antisemitismus steht. Jedes Prozent über der 5% Hürde, wird ein trauriges Prozent für ganz Deutschland sein. Ich verstehe auch nicht die Engstirnigkeit vieler Menschen, die den israelischen Krieg gegen Palästina vorhalten, als Grundlage für Re-Sentiments gegen deutsche Juden. Ich selbst bin gegen diesen Krieg, ich selbst habe meine Bedenken gegen die Politik von Sharon. Aber bitte, was hat das mit dieser Debatte zu tun, die hier geführt wird. Mit traurigem Beispiel ist nun zu sehen, wie schnell eine negative Stimmung gegen die Juden in diesem Land wieder Nahrung findet. Deutschland lernt wohl nie dazu! Zumindest nicht die FDP. Eine entschiedene, schnelle Entschuldigung seitens der FDP wäre der Beweis gewesen, dass es in Deutschland weitflächig keinen Antisemitismus mehr geben kann. Dieser Beweis ist vertan und enthüllt zugleich eine traurige Wahrheit. Alles Gute für die Zukunft der Juden in Deutschland. Volkmar Paal, Idar-Oberstein, (Kfz-Meister, Jahrgang 1959 und Mitglied der ev. Kirche)

Name: Walter Schmidt
Email: FreiaS@t-online.de

Datum: Sonntag, 26 Mai, 2002 um 16:16:46
Kommentar:
Lieber Michel Friedman! Ich möchte Sie auf diesem Wege als aufrechter protestantischer Christ meiner uneingeschränkten Solidarität in der Auseinandersetzung mit dem rechtspopulistischen deutschen "Möchtegernhaider", Jürgen W. Möllemann, versichern. Ich halte die Äußerungen Möllemanns für unerträglich und politisch äußerst gefährlich. Allerdings scheint sich dahinter eine bewußte Strategie der derzeitigen FDP-Führung zu verbergen, die auch den gegenwärtigen Vorsitzenden Westerwelle einschließt. Das Wahlprogramm der FDP verspricht jedem etwas, ohne an irgendeiner Stelle die Frage nach der Realisierbarkeit ihrer politischen Vorhaben zu beantworten. Seit Neuestem scheinen nun auch versprengte Wähler des rechtsextremistischen Spektrums zur gern gesehenen Klientel dieser Partei zu gehören. Für das Erreichen der gewünschten "18 Prozent" ist dieser Partei offenbar jedes Mittel recht. Haben Sie sich übrigens schon einmal gefragt, warum besagter Möllemann sein Projekt "18" getauft hat? Könnte es vielleicht damit zusammenhängen, daß der NSDAP unter Hitler anläßlich der Septemberwahlen von 1930 mit eben jenen gut "18 Prozent" der endgültige Einbruch in die von Goebbels so genannte "Schafherde" von Abgeordneten des Deutschen Reichstages gelang? Mein dringender Rat an Sie: Bleiben Sie hart und unerbittlich in der Benennung der Wahrheit des vorhandenen zumindest latenten Antisemitismus in dieser Partei von Rattenfängern, die offenbar bestrebt ist, an die Integration zahlreicher ehemaliger Nazis nach dem Zweiten Weltkrieg anzuknüpfen! Und führen Sie keine sinnlosen Gespräche mit Leuten wie Möllemann oder Westerwelle, bevor sich diese nicht offiziell und in aller Form bei Ihnen und dem Zentralrat der Juden in Deutschland entschuldigt haben! Herzliche Grüße Ihr Walter Schmidt

Name: Salvatore Siniscalchi
Email: postfach7@gmx.de

Datum: Sonntag, 26 Mai, 2002 um 15:24:34
Kommentar:
Liebe jüdische Gemeinde, bezugnehmend auf die Diskussion in den letzten Wochen um und mit J.W.Möllemann, möchte ich Euch gerne folgendes mitteilen. Es ist überhaupt nicht so, dass wir Paul Spiegel sagt(e), es in der deutschen Bevölkerung keinen "Aufschrei der Anständigen" gäbe. Das problem ist nur, dass für die meisten es selbstverständlich ist, dass es überhaupt keinen Unterschied zwischen Deutschen (u.anderen) jüd. Glaubens und nichtjüd. Glaubens gibt. Die wenigen Schwachköpfe schreien einfach nur lauter, damit ihnen, wenigstens für kurze Momente, jemand zuhört. Was z.Z. in Form dieses üblen Hetzer's Möllemann in der FDP. passiert ist allerdings unglaublich. Auch ich hätte sowas in der FDP. niemals vermutet. Dennoch ist und bleibt er eine Ausnahme (wenn auch eine sehr üble). Noch wichtiger ist aber, dass ihr niemals vergesst, dass es auch sehr viele Menschen gibt, die auf unserer Seite stehen (da es für mich keinen ethnischen Unterschied gibt, kann es auch nur eine Seite geben). Mit den liebsten Grüßen Salvatore Siniscalchi Frankfurt am Main

Name: Peter Fehlbaum
Email: fehlbaum@sct.ictnet.es

Datum: Sonntag, 26 Mai, 2002 um 15:23:29
Kommentar:
Hallo, guten Morgen! 1: Ich finde, Sie nehmen Möllemann zu ernst, er ist ein Mann, der nicht allzu ernst zu nehmen ist. 2. Weshalb richten Sie sich ausschliesslich gegen die FDP, Karsli hat seine antisemitischen Äusserungen getan, als er Abgeordneter der Grünen war! 3. Für Nichtjuden meiner Generation (1955) ist Ihre Sensibilität nicht ganz nachvollziehbar, Sie sollten weniger empört reagieren und vielmehr Ihre Betroffenheit systematisch und genau argumentieren, sonst laufen Sie Gefahr, dass Sie von einem grossen Teil der Bevölkerung nicht richtig verstanden werden. 4. Wenn Michel Friedmann argumentiert, dann verstehe ich dies ziemlich genau, auch wenn er immer etwas polemisiert. Er sollte sich mehr zu Wort melden und zwar schriftlich, in den Tageszeitungen, im Spiegel usw. - die würde Ihrer und somit unserer Sache sehr nützlich sein. Mit herzlichen Grüssen Peter Fehlbaum

Name: Optik Feichtmaier
Email: Optik-Feichtmaier@t-online.de

Datum: Samstag, 25 Mai, 2002 um 17:11:21
Kommentar:
Wer darf eigentlich seine Meinung äußern, ich glaube doch, daß es auch Herrn Mölleman zusteht. Und so unrecht hat Herr Mölleman nicht!!! Über Herrn Friedmann möchte ich kein Wort verlieren, denn sonst würde ich mich mit ihm auf eine Stufe stellen --- Dem Zentralrat der Juden würde es gut anstehen, einen Mann des Ausgleichs an seine Spitze zu stellen. Ich denke da an Herrn Michael Wolffsohn, ein Mann der höchste Achtung verdient, ein Mann für den Friedensnobelpreis! Shalom, euer M. F.

Name: Friedrich Grote
Email: ragrote@comserve.de

Datum: Samstag, 25 Mai, 2002 um 17:06:05
Kommentar:
Hallo, irgendwie habe ich das Bedürfnis Ihnen mitzuteilen, daß ich die verqueren Gedankengängen und Äußerungen des J. Möllemann für völlig inakzeptabel halte. Denen ist halt völlig egal, wie sie an ihre langweiligen 18% kommen; das gilt auch für Westerwelle. Mit denen würde ich auch nicht sprechen. Da hat Herr Spiegel sehr recht. Freundliche Grüße F. Grote, Kassel

Name: Marc.Schnelle
Email: Marc.Schnelle@UniBw-Muenchen.de

Datum: Freitag, 24 Mai, 2002 um 19:31:58
Kommentar:
Liebe Freunde, auch ich betrachte diese Debatte schon seit einigen Tagen und muß mich doch sehr wundern. Ich hätte dem Zentralrat der Juden in Deutschland ein besonneneres Vorgehen zugetraut, als bisher geschehen. Dieses Verhalten ist fragwürdig, in Teilen sogar unsinnig. Eine Demokratie ist im besonderen Maße von Pluralismus geprägt und ist ohne diesen Pluralismus nicht lebensfähig. Denn bessere Ergebnisse einer Problemlösung entehen immer im Diskurs. Ein Diskurs ist mit nur einer erlaubten Meinung nicht möglich. Es gibt in Deutschland des Jahres 2002 kein schlimmeres Schimpfwort als "Antisemit"! Angesichts dem Gedenken an 6 Millionen grausam ermordeter Juden sollte man mit der Nutzung dieses Wortes vorsichtig sein, oder sollte man jemanden der Kritik an Israel äußert mit einem SS-Mann gleichsetzen können ? Wie sehr das deutsche Volk an einer Versöhnung mit den Juden interessiert ist beweist der Umstand, das alles still wird und alle hinhören sobald das Wort Rassist oder Antisemit fällt. Umso unsinniger kommt mir Herr Friedman vor, der damit nur so herumwedelt und den tatsächlichen Beweis schuldig bleibt ! Ich bin kein Antisemit, sogar im Gegenteil spreche ich Israel seine Exitenzberechtigung nicht ab und finde, daß die Juden in Deutschland in vielen Jahrhunderten die deutsche Kultur unvorstellbar bereichert haben und ich würde mich freuen, wenn es mehr Juden in Deutschland gäbe. Jetzt gilt es aber inne zu halten und gut von böse; und wahr von falsch deutlich zu unterscheiden. Wenn Herr Möllemann den Staat Israel für seine Politik angreift, so hat er nicht nur das Recht dazu- nein er hat recht ! Wir Deutsche sollten am besten wissen, wie wichtig Menschenrechte sind, und das alle Völker ein Recht auf Selbstbestimmung haben. Gleiches gilt selbstverständlich für die Palestinenser Andererseits wäre die deutsche Politik ad absurdum geführt, wenn es nur Politiker gäbe welche sich auf die Seite Israels stellen würden, wie manche das fordern. Ich finde die deutsche Position kann nur eine sein: Neutralität in diesem Falle, und der Versuch zu vermitteln um dem Leiden auf BEIDEN Seiten ein Ende zu bereiten. Warum muß die Kritik an Israel über die deutschen Juden gehen ? Warum muß Herr Friedman bestimmen was gesagt werden darf. Es gibt keine stichhaltige Begründung dafür. Aus Gesprächen mit Deutschen, jüdischen Glaubens, habe ich erfahren, daß diese es satt haben, sich ständig für die Siedlungspolitik Israels (Scharons) rechtfertigen zu müssen. Ich kann das gut verstehen- sie können nichts dafür ! Drum sollte man aufpassen und nich ständig einseitige Kommentare abgeben, wie es Herr Friedman tut. Aus Gesprächen mit vielen Freunden habe ich erfahren, daß niemand Herrn Friedman allzugut leiden kann- aber niemand weil er Jude ist, sondern weil er sich tatsächlich auf eine Art und Weise einbringt die nicht eines Kommentars würdig ist. Liebe Freunde: Auch Ihr müsst mit Kritik umgehen können !

Name: Frank Foulon
Email: F.Foulon@t-online.de

Datum: Donnerstag, 23 Mai, 2002 um 09:41:27
Kommentar:
Liebe Mitmenschen Ich verfolge nun seit einigen Tagen die aktuelle politische Diskusion über die Israelpolitik der FDP und dem wechsel eines grünen Politikers in die FDP. Die Art und Weise wie diese Diskusion geführt wird, ist eine einzige verbohrte, nicht realistische und objektive Art einer Auseinandersetzung. Wenn jemand sagt das Israel Kriegstreiberisch ist, das es Kriegsverbrechen begeht, das sie Menschen ermorden, und vieles andere mehr, dann steht es Israel offen, mit aller Macht, mit aller geforderten Aufklärungsarbeit diese Vorwürfe zu entkräften. Dies ist bis heute nicht geschehen.Damit ist die Politik Israel`s nicht glaubwürdig. Der Zentralrat der Juden in Deutschland täte gut daran, sich von der heutigen Politik Israel`s zu distanzieren, sich zu bekennen der Politik und vertraglichen Vereinbarungen die Israel vor Jahren eigegangen ist, dieses in der Welt zu verkünden. Wenn ein deutscher Politiker Kritik an dieser Politik übt,dann kann auch ein Vizpräsident des Zentralrates, der demagogische Reden hält, nicht wie geschehen in seinen Aüserungen in einer solchen Diskusion eintreten. Schämen Sie sich Herr Friedmann. Sie alle sollten sich auch mal überlegen wie der heutige Saat Israel entstanden ist. Das gleiche Recht haben aber auch die Palästinenser. Egal wie Sie darüber denken, Sie werden um einen Saat Palästina niemals herum kommen.Ich bete das wir alle in der Welt dann ohne Terrorismus leben können.

Name: Dieter Wendler
Email: Dieter.Wendler@t-online.de

Datum: Donnerstag, 23 Mai, 2002 um 09:40:33
Kommentar:
Wer sich heute kritisch zur Friedenspolitik Israels äußert, wird in Deutschland sofort als Antisemit eingestuft. Kein kritisch erzogener Deutsche kann aber doch die Gewaltaktionen auf beiden Seiten gutheißen. Sind wir wirklich auf einem Auge blind und sehen die Panzer, Verwüstungen durch das israelische Militär, Zäune, Morde des israelischen Geheimdienstes nicht mehr. Mir fällt auf, daß die Berichterstattung in unserer Presse doch sehr einseitig geworden ist. Scharon wird fast noch als Friedensengel dargestellt. Gibt es in Deutschland tatsächlich noch Politiker, die sich trauen, dem befreundeten Israel mal zu sagen, daß man mit Waffen, Morden, etc. keine Friedenspolitik machen kann. Oder wird dann sofort ein Parteiausschlußverfahren gefordert. Siehe die populistischen Äußerungen Friedmanns. Ich verurteile die Gewaltaktionen der Palästinenser im höchsten Maß, kann jedoch in gleicher Weise Israels Aktionen nicht übersehen. Deutschlands Presse schweigt wieder einmal dazu. Warum?

Name: Detlev Fleischhammel
Email: deflei@yahoo.de

Datum: Mittwoch, 15 Mai, 2002 um 07:40:38
Kommentar:
Hallo! Ich kann dem, was Jürgen Rasi schrieb, nur voll und ganz zustimmen. Die meisten unserer Medien informieren nicht nur einseitig, sondern auch falsch. Kürzlich wurde z.B. im SPIEGEL wieder behauptet, die sogenannte Al-Aksa-Intifada sei durch den Besuch von Ariel Scharon auf dem Tempelberg verursacht worden. Ich habe in einem Leserbrief mit Quellenangaben nachgewiesen, daß das falsch ist - was ja selbst Palästinenser zugeben. Reaktion: eine automatische Mail-Antwort. Auch entsprechende Leserbriefe an meine Tageszeitung wurden nicht veröffentlicht. Was immer verschwiegen wird, ist die Tatsache, daß eine wirkliche Lösung des Nahostkonfliktes deshalb so schwierig (wenn nicht sogar unmöglich) ist, weil die Muslime glauben, das Land sei ihnen allein von Allah gegeben worden - deshalb ist ein jüdischer Staat ihnen ein Dorn im Auge, und sie dürfen sich nie mit weniger als ganz Israel für ihren Palästinenserstaat zufriedengeben. Die Israelis andererseits wollen sich verständlicherweise nicht aus dem Land ihrer Väter vertreiben lassen. Wohin sollten sie denn auch gehen? Ich habe manchmal den Eindruck, daß die desinformierte Weltöffentlichkeit von den Juden verlangt, eine weitere Schoah auf sich zu nehmen, ohne sich dagegen zu wehren. Als evangelikaler Christ sehe ich in der Neugründung des Staates Israel und in vielem, was seitdem geschehen ist, eine Erfüllung biblischer Prophezeiungen. Leider kündigen die Propheten aber auch noch schweres Leiden für das Volk Gottes an. Wirkliche Rettung sehe ich für Israel nur in einer Umkehr zum Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Er hat Sein Volk nie im Stich gelassen!

Name: Sara
Email: Sara.Wedekind@t-online.de

Datum: Mittwoch, 1 Mai, 2002 um 20:43:36
Kommentar:
An all die, die das hier lesen! Mein Name ist Sara und ich mache mir in letzter Zeit relativ viele Gedanken über die Juden. Hauptsächlich über ihre Vergangenheit. Wir bearbeiten in der Schule gerade das Thema Nazionalsozialismus und da kommt man zwangsläufig an dieses Thema. Ich will hier jetzt eigentlich nicht über die Geschehnisse damaliger Zeit sschreiben, da ich mir denke, dass die, die das hier lesen werden so wieso alle bescheid wissen! Mir geht es eher darum, was ich heute alles mitbekomme, wenn es um die Juden geht. Neulich bin ich durch die Stadt gelaufen, da kam dann ein Kerl an, den ich flüchtig kenne und im schlepptau lauter Rechte. Die schrien die ganze Zeit nur "Scheiß Jude verpiss dich! Wir wollen dich hier nicht!" Ok, ich bin zwar keine Jüdin, (obwohl ich einen solche Namen trage) trotdem hat mich das Ganze ziemlich mitgenommen, gerade, weil ich immer dachte, dass das Judentum und all seine anhänger mitlerweile in Deutschland akzeptiert werden. Doch leider ist dem nicht so!!! Als ich nach hause kam und im Fernsehen ein Bericht über die Juden in Deutschland ausgestrahlt wurde, meinte meine Großmutter dann nur: "Ha, guck sie dir an diese Juden! " Ich habe ihr dann natürlich meine Meinung gesagt, aber dennoch scheint sie nicht ganz verstanden zu haben, um was es mir egentlich ging! Ich finde das so erschreckend und zugleich so jämmerlich, dass die Leute immer, wenn ihnen jemand über den Weg läuft, oder nur davon die Rede ist, sich so über die Juden aufregen müssen. Was haben sie denn getan? Warum wird ihre Religion nicht enfach genauso akzeptiert wie jede andere auch? Also, wenn das so weiter geht, dann sehe ich ganz viele Leute irgendwann in der untersten Schublade herumkriechen! Und damit meine ich all die, die sich heute immernoch gegen das Judentum und ihre Anhänger wehren! Für mich sind das die aller Letzten! Ich hoffe ihr versteht mich! Sara

Name: Jürgen Rasi
Email: Jurgen@haGalil.zzn.com

Datum: Samstag, 20 April, 2002 um 09:18:20
Kommentar:
Liebe Urheber und Leser des Gästebuchs! Das Portal "Juden.de" ist sehr interessant - auch für Nichtjuden. Mich ärgert täglich die mediale Berichterstattung, in der Täter und Opfer nahezu verwechselt werden und das Opfer zum Opfer im doppelten Sinne wird: einmal Opfer des Terrors, dann Opfer der unseriös- verdrehten Berichterstattung. Das Recht, sich wirksam zu verteidigen, wird Israel einfach abgesprochen. Dr. Friedmann stellte treffend klar, daß diejenigen, die Israel verurteilten, eben nicht diejenigen seien, die in Cafes sitzen, die in die Luft gesprengt würden. Nur wer die Fakten nicht kennt und auch nicht hören will, der hält an Arafat fest und stilisiert ihn nahezu zu dem hoch, was er insgeheim sein möchte: ein Märtyrer. Jeder terroristische Anlschlag tut mir seelisch weh und macht mich traurig. Und jetzt werden zunehmend Juden in Deutschland angegriffen - aber diesmal nicht (nur) von Deutschen, sondern von Arabern, von denen es in Deutschland eine erhebliche Anzahl gibt. Mir ist übrigens nicht bekannt, daß sich Juden als Erwachsene und als Kinder Sprengstoff um die Hüften binden und so Araber wahllos ermorden. Kann die Politik vieler Staaten und auch die Medienwelt nicht verstehen, daß Israelis einfach nur in Ruhe leben und überleben wollen? Zum Vorhalt des künstlich gegründeten Staates sei eine Frage gestattet: Wenn wirklich die Juden in Palästina hineingesetzt wurden, so frage ich mich, wie es sein kann, daß die Felsenmoschee und die Al- Aksa-Moschee auf den Grundmauern des alten jüdischen Tempels stehen. Meines Wissens werden neuere Gebäude auf älteren gebaut und nicht umgekehrt. Die Rubrik "Bekanntschaften" sollte auch um die Sparten "normale Bekanntschaften" bzw. "Freundschaften" erweitert werden, damit an Kontakten interessierte Juden und Deutsche sich kennenlernen und z. B. gemeinsam diskutieren oder etwas unternehmen können. Shalom! (Jürgen)

Name: Steffi
Email: HdevilishGirl@aol.com

Datum: Samstag, 20 April, 2002 um 09:16:21
Kommentar:
Shalom noch mal!!! wenn jemand diesen eintrag und meinen vorhergehenden liest/gelesen hat..würde ich mich freuen wenn ihr mir etwas über euch erzählt(zB wie ihr lebt?was ihr tut?? und ob ihr schon mal was mit Rechten leuten erleben mußtet?Fühlt ihr euch hier sicher??warum seid ihr nach Deutschland gekommen usw)....ich freue mich über jede mail un würde gerne viel mehr über diese religion wissen!!!bitte meldet euch bei mir!!! tschauii steffi PS: meine emailadr. HdevilishGirl@aol.com danke schon mal im voraus

Name: HdevilishGirl@aol.com
Email: Steffi

Datum: Samstag, 20 April, 2002 um 09:14:59
Kommentar:
Shalom!! ich finde diese seite echt sehr schön weil sie uns endlich mal über alles aufklärt....probleme und so weiter!!!wir haben jetzt in der schule ein projekt und sollen eine erörterung zu dem thema "juden in Dtld. und ihre Probleme" schreiben!!in dieser HP findet man sehr viele hilfreiche Dinge die man in diese Erörterung einbringen kann!!!! echt toll

Name: Horst Stricker
Email: Horst.Stricker@web.de

Datum: Mittwoch, 10 April, 2002 um 10:45:19
Kommentar:
Grüner Salon in N-TV am 8.4.02 Sehr geehrte Damen und Herren, ich wende mich an Sie, in der Hoffnung, dass Sie meinen Dank an Michael Friedmann weitergeben können. Mit hohem Interesse habe ich gestern im NTV den "Grünen Salon" mit Michael Friedmann gesehen. Die Art seiner Sachlichkeit, seine Schlagfertigkeit, besonders aber seine Argumentation im Blick auf Israel und den Nahostkonflikt hat mich sehr gefreut. Es ist dringend notwendig, dass in unserer verdrehten Medienpolitik, besonders was Israel betrifft, die wirklichen Sachverhalte genannt werden. Das hat er in sehr guter Weise getan. Gern würde ich Michael Friedmann dieses selber sagen, aber ich weiß nicht, über welche Adresse ich ihn erreichen kann. Als überzeugter Christ schlägt mein Herz mit vielen anderen Christen, die ich kenne, für Israel. Seit Jahrzehnten beten wir für dieses Land, für die Israelis und für seine Zukunft. Sie dürfen dessen gewiss sein, dass wir für Israel und seine einzigartige, dramatisch-leidvolle, aber auch verheißungsvolle Geschichte von Herzen eintreten. Mit freundlichen Grüßen Horst Stricker, Pastor, Kempten/Allgäu

Name: Susanne Kreith-Lohr
Email: AS.Kreith@t-online.de

Datum: Mittwoch, 10 April, 2002 um 10:44:24
Kommentar:
Shalom allerseits! Genug ist gesagt worden und Meinungen aller couleur kundgetan... Doch eines vermisse ich stets bei allen menschlichen, ehrlichen Friedensbestrebungen: Israel sollte sich wieder an den halten, der es alleine stark machen und über Jahrhunderte bewahren konnte: GOTT. Alle gut gemeinten menschlichen Lösungswege werden versagen. Frieden wird es leider (noch) nicht geben. Davon ist genug in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel gesagt! Ich bete, dass die Juden sich wieder auf den einzig zuverlässigen Freund und Helfer ihres Landes besinnen... Herzlichen Gruss Susanne Kreith-Lohr

Name: Dieter Torloxten
Email: 320048351454-0001@t-online.de

Datum: Donnerstag, 4 April, 2002 um 13:03:52
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Spiegel, sie haben vollkommen Recht, mit der Verurteilung jedweder Gewalt gegen andere Menschen. Aber das gilt doch bitteschön für alle Menschen, nicht nur für solche, jüdischen Glaubens, oder? Sie beklagen in einem Interview selbst die möglicher Weise seelischen Folgeschäden von jüdischen Frauen und Kindern, aber sie verlieren kein Wort über schreiendes Unrecht und viel tiefergehende Erniedrigungen palästinänsischer Menschen, die eben nicht alle Terroristen sind. Jüdische Siedlungen auf widerrechtlich enteignetem, seit Generationen in legalem palästinensischem Besitz befindlichem Grund und Boden kann man nicht komentarlos geschehen lassen, wenn man in zivilisierten Ländern ernst genommen werden will. Tuen sie endlich etwas dagegen. Verurteilen sie den präsenilen Wahnsinn des Militärkaoten Sharon. Jagen Sie ihn in die Wüste, zum tomatenzüchten. Mit keinem Wort verurteilen sie gezielte, scharfe Schüsse aus jüdischen Panzern auf wehrlose Demonstranten. Auf Frauen und Kinder. Sind 2-3jährige Kinder auch in ihren Augen Terroristen?? Wenn unsere Mitbürger jüdischen Glaubens nicht die demokratische Reife haben, Unrecht zu verurteilen, ungeachtet wer es begeht, dann müssen sie sich nicht wundern, wenn es ausser diesen jüdischen Mitbürgern, auch noch andere, ebenso einfach denkende Menschen gibt, die es Herrn Sharon nachmachen. Herr Spiegel, verurteilen sie öffentlich diesen Verkünder des "totalen Krieges", oder haben ihre Glaubensschwestern und -brüder die abscheulichen Verbrechen aus der Zeit des letzten totalen Krieges schon vergessen? Diese Zeilen betreffen auch Herrn Friedmann, der keine Gelegenheit auslässt, sich über vermeindlich oder tatsächlich erlittenes Unrecht jüdischer Menschen auf dieser Welt zu beklagen. Er macht sich unglaubwürdig und sät Haß, wenn er zu allem Unrecht, was zweifelsfrei auch vom jüdischen Volk gegen andere Menschen ausgeht, schweigt. Shalom Herr Spiegel.

Name: Dominik Schorr
Email: ds@ib-schirmer.de

Datum: Donnerstag, 4 April, 2002 um 13:01:51
Kommentar:
Ich bin kein Nationalsozialist oder Antisemit! Das wollte ich nur zu Beginn klarstellen. Aber dennoch muss ich sagen, dass Marc Diening schon irgendwie recht hat... egal, da ich versuche jedes Thema immer von allen Seiten zu betrachten ist mir mal folgendes über den damaligen Antisemitismus im Dritten Reich aufgefelallen: Eigentlich ist das das Beste was den heutigen Juden passieren konnte. Klingt irgendwie komisch, gebe ich zu, aber mann muss es so sehen: Seitdem haben sie das ganze Mittleid der westlichen Bevölkerung, und können dadurch ihren Völkermord in Palestina durchführen. Und wenn man sie kritisiert oder etwas dagegen sagt, dann läuft man Gefahr als Nazi beschimpft zu werden... Im großen und ganzen passiert doch in Israel und Palestina genau das selbe wie damals 33-45. Die Menschen töten sich nur wegen dem Glauben. Da bin ich froh und stolz ein Deutscher zu sein, da wir wissen, das soetwas schwachsinnig ist!!!! Also hatte ja der Nationalsozialismus auch seine positiven Auswirkungen auf Deutschland, die Erkenntnis, dass jedes Leben berechtigt ist zu existieren. Mann muss alles eben einmal anders sehen. Folgendes wollte ich noch loswerden: Was mich sehr aufregt ist wenn man immer von "den Juden" spricht. Schon das grenzt doch einen MENSCHEN mit jüdischen Glauben von anderen ab, oder?!? Ich sage doch auch nicht zu einem deutschen Staatsbürger der katholischer Konfesion ist "ey du Katholik". Eigentlich ist das doch völlig egal. Ich habe noch nie erlebt, dass man eine Unterscheidung zwischen evang. oder kath. Bürgern in der öffentl. gemacht hat. Egal, wass ich meine ist, dass entweder einen Deutschen mit evang. Konfesion oder einen Deutschen mit katholischer Konfesion gibt bzw. einen MENSCHEN mit islamischen Glauben, einen MENSCHEN mit buddhistischen Glauben etc. etc. etc. Somit ist doch klar das es kein jüdisches Volk an sich gibt, deren Mitglieder mann nich einfach "das ist ein Jude" wie "das ist ein Amerikaner, Deutscher usw." bezeichnen kann, sondern eher "Das ist ein Deutscher, Amerikaner, etc. mit JÜDISCHEM GLAUBEN". So sehe ich das, als Deutscher mit evangelischer Konfesion, und als Christ. Wir sind alle gleich. Ob Jude oder Christ es ist egal was wir glauben, sterben müssen wir alle, und wenn es eine höhere Macht gibt, dann hat sie uns alle erschaffen und niemand wird bevorzugt oder benachteiligt. Gruß und Tschüss, Dominik

Name: Natalie
Email: emailcat@gmx.de

Datum: Donnerstag, 4 April, 2002 um 12:29:47
Kommentar:
Sehr geehrte Damen und Herren, Ein Staat (Israel) der nicht gänzlich rechtmäßig ins Leben gerufen wurde, ist doch nicht selbstverständlich. Die Region gehört doch rechtlich eher den Palästinensern als den Israeliten. Hatte der Staat Palästina jemals eine wirkliche Chance? Sitzen die Freunde und Vertreter Palästinas an der Wall Street - oder die Financiers des jungen, reichen Israels? Ich weigere mich in dem Konflikt, eine Seite für oder gegen Israel oder Palästina zu beziehen... Ich plädiere stattdessen für Fairness !!! Persönlich habe ich weder etwas gegen Israeliten, noch habe ich etwas gegen Palästinenser. In meinen Augen haben beide eine schlechte Wahl ihrer Politiker getroffen...... gerade wir Deutschen wissen mit am besten das die Wahl für einen radikalen Politiker fast immer eine Protestwahl gegen bestehende Verhältnisse ist !! Das Volk der Palästinenser hat sich 1969 für den "Terroristen" Yasar Arafat entschieden, das Volk der Israeliten hat sich für den Populisten und "Aufräumer" Ariel Sharon entschieden. Zudem hat Sharon sich hier keine Freunde gemacht mit der skandalösen Äusserung: .." es täte im Leid den USA die körperliche Unversehrtheit Arafats versprochen zu haben.." In jedem anderem (zivilisiertem) Land müsste ein Politiker SOFORT zurücktreten - nach so einem perversem Komentar !!! Beide sind zu alt und verbohrt um diesen Konflikt lösen zu können !! (Frauen an die Macht, und Kriege hätten ein ende....ein Traum..) eine empörte Bürgerin, mit freundlichen Grüßen, Natalie

Name: Michael Prusikhin
Email: michi_nbg@yahoo.de

Datum: Dienstag, 26 Februar, 2002 um 00:17:47
Kommentar:
Seltsam, dass niemand dem "gemäßigten Revisionisten" Marc Diening widerspricht... Ich fühle mich nicht kompetent genug, um dies zu tun, aber man kann seine "Thesen" auch unmöglich unbeantwortet lassen. Michael

Name: Stephan Will München
Email: hahne@attglobal.net

Datum: Donnerstag, 14 Februar, 2002 um 13:14:59
Kommentar:
Hallo und Shalom , ich bin seit meiner frühsten Kindheit mit dem Thema "Juden" in Kontakt gekommen . Von meiner Großmutter habe ich gutes gehört , so hat die Familie Zschocken in meiner Geburtsstadt Zwickau viel wenn nicht sehr viel für Kranke und Hilfebedürftige Menschen getan . Sehr beeindruckend fand ich dieTatsache ,daß Herr Zschocken eine ganze Siedlung für Kranke Menschen erreichtete. Wie nun Jeder weis , habeni nsbesondere die Herren des Dritten Reiches dafür Sorge getragen , daß Juden entmachtet wurden und man hat Ihnen Hab und Gut genommen , sie verschleppt und auf unmenschliche Weise umgebracht . Dies sind Dinge die haben mich in meiner Jugend begleitet , da insbesonder in der DDR die Zeit 1933 -45 sehr stark aufgearbeitet wurde . Ich kam vor mehr als 15 Jahren in den westlichen Teil Deutschlands und habe hier ein anderes von Deutschen geprägtes Land vorgefunden und sagt man Glück oder Pech dazu , ich lernte erstmals ein sich bekennende Jüdin in München kennen . Am Anfang war es Neugier , Verständnis , jedenfalls ich wollte mehr wissen und wir verfielen in Tiefe Gespräche zu dem Judentum , Israel und wie lebt es sich heute in Deutschland . Die Frau hatte bereits damals drei Kinder , leider konnte ich keines mehr mit ihr bekommen ,aber ich verliebte mich sehr , wenn nicht gar sehr in Sie und liebe macht bekanntlich Blind . Wir haben Israel besucht . Leute und Land kennen gelernt , Freunde getroffen und man ar überraschte ,auf seiten ihrer Freunde das Sie mit einem Deutschen zusammen ist , aber man fand ich würde hierher passen . Wir lebten zusammen , ich wurde konfrontiert mit den Problemen die es leider heute wieder gibt . Wir haben den Film Schindlers Liste geshen , der mich Tief beeindruckt hatte , ich verehrte Sie noch mehr und meine Liebe zu Ihr war sehr groß . Leider kam es wie es kommen mußte . leider drängten sich russische Juden in unser Leben und zerstörten unser Glück , Sie fing an zu trinken lebte eine Leben (lebt es viellleicht immer noch ) was einfach daneben ist . Leider kann ich das nicht verstehen , bin aber heute froh das ich mit heiler Haut davon gekommen bin.,Habe immer noch eine große Liebe zu diesem Land , den Menschen und bin etwas traurig , daß man es heute nicht versteht miteinander zu leben , egal welcher relogio , welcher hautfareb oder welchem Stand man hat . ich würde mich freuen , gäbe es ein Möglichkeit daß man nicht immer nut von der Vergangenheit redet und dabei das gute im menschen zerredet , warum geht man nicht aufeinander zu . ich würde mich persönlich freuen , wieder eine nette frau aus Israel kenen zu lernen . Tschüß und denkt mal drüber nach , nicht sich permanent um das Nachtragen zu kümmern , sondern wie kann man sich heute helfen , das Leben ist zu kurz und zu schön um sich ständig zu ärgern . Stephan Will München

Name: Marc Diening
Email: lexsalica@freenet.de

Datum: Donnerstag, 14 Februar, 2002 um 13:13:54
Kommentar:
ich behaupte,das NIEMALS 6.000.000 juden ermordet worden sind!ich glaube,das von jüdischer seite ausgehend,viele unwahrheiten in die welt gesetzt werden,um den rechtsradikalismus zu schüren und dadurch,auch commerzielle,interessen wahren zu können!ich glaube,das juden am antisemitismus viel geld verdienen! antisemitismus ist keine deutsche erfindung,aber durch die "industriealisierte"tötung von menschen,hat er hier seinen bisherigen höhepunkt erreicht!dies bedurfte aber einiger voraussetzungen:1.ohne versailler vertrag,kein hitler!2.bei allem was zwischen dem 30.01.33 und dem 03.09.39 geschehen ist (zb.:rassegesetze,flottenabkommen,olympia,reihnlandbesetzung,achsverträge,Hoßbachprotokoll,"anschluß"östereich,münchner verträge,kristallnacht,einmarsch in prag)hat welt mitgemacht und zugeschaut!3.seit der erbeutung der "enigma"1941,sätestens seit dem,waren den alliierten die "ergebnisse"der wannseekonferenz bekannt!4.die gleise zu den kz`s sind nicht bombadiert worden und ebensowenig ig.-farben!nach dem krieg haben engländer,ein schiff mit jüdischen überlebenden (wieviele juden haben das kz eigendlich überlebt?),die nach palestina wollten,zurück nach hamburg geschickt!die britischen truppen in palestina hatten den befehl,auf ankommende bzw.am strand landene juden zu schießen!nicht am strand,aber auf offener see,als die briten das schiff kaperten welches u.a.zurück nach hamburg fuhr,haben sie menschen erschossen,die gerade das kz überlebt hatten!was war mit den kirchen?mit seiner "unfehlbarkeit"in rom?nicht mal joseph mengele ist exkomoniziert worden!wieviele jüdische flüchtlinge haben die schweizer von ihrer grenze vertrieben und wieviel provit haben sie mit jüdischem zahngold gemacht? wahrheit?das meine lanzleute keine 6.000.000 juden ermordet haben(obgleich sie den tot von 11.000.000 planten,wannseekonferenz)ist die wahrheit!genaue zalen gibt es nicht,aber es können nicht mehr als max.4.500.000 menschen jüdischen glaubens gewesen sein!das ist nicht weniger schrecklich!(wieviele von denen sind durch polen,litauer,ukrainer,rumänen,usw. ermordet worden?)wir deutsche dürfen nicht vergessen,oder gar unsere hände in unschuld waschen,aber wir brauchen uns auch keine asche auf unsere häupter schütten zu lassen!ich erliege keinem "nationalmasochismus"und die schuld am 2.weltkriege und seiner in ihm stattfindenen ereignisse,drückt nicht alleine deutsche schultern und mit der anektion fremden landes und völkermord,kennen sich,zumindest israelische juden,ja bestens selbst aus!(auf welcher völkerrechtlichen grundlage,welche zb.auf die kurden nicht zutrifft,wurde 1949 der staat israel gegründet?) das mußte ich jetzt mal sagen!

Name: Katrin
Email: Mira1000@aol.com

Datum: Mittwoch, 13 Februar, 2002 um 22:12:09
Kommentar:
Hallo! mein name ist katrin! wir nehmen grad in der schule das thema juden durch. jetzt sollen wir über das thema ´´juden in deutschland`` ein referat halten. wenn einer von euch diesen eintrag liest dann meldet euch doch mal bitte bei mir. meine e-mail adresse:mira1000@aol.com ich würd mich freuen wenn sich jemand melden würde. in der e-mail könntet ihr z.b schreiben wie ihr so lebt,ob ihr euch sicher fühlt in deutschland,ob ihr so behandelt werdet wie alle anderen etc. wenn ihr euch meldet schreib ich euch 100% zurück. dann könnte ich euch auch ein paar fragen stellen das würd die sache einfacher machen für mich. bitte meldet euch. es geht um meine geschichts note. außerdem würd ich mich freuen etwas über andere kulturen zu lernen. da wir das thema nicht ausfürlich besprochen haben. also bitte. man sieht sich bis dann eure

Name: Benjamin Schlamp
Email: benji@metzgerei-sargnagel.de

Datum: Montag, 4 Februar, 2002 um 23:08:55
Kommentar:
hallo, ich würde gerne mehr über den einfluß des jiddischen in die deutsche sprache wissen. z.b. wörter, die mehr oder weniger unverändert übernommen wurden. bis jetzt kenne ich leider nur ein paar wie "schmusen" etc. kann mir jemand weiterhelfen? vielen dank im voraus, benjamin

Name: Arnold Jaschik
Email: BrigitteArnold.Jaschik@t-online.de

Datum: Donnerstag, 31 Januar, 2002 um 20:08:02
Kommentar:
Hallo, ich muss ein Referat über das Pessachfest halten und ich habe hier so viele tolle Anregungen und Hilfen gefunden!! Vielen Dank

Name: Hahlaw66
Email: Hahlaw66@aol.com

Datum: Donnerstag, 24 Januar, 2002 um 20:11:05
Kommentar:
Danke ,Rabbi Haegar Habicht. Leider gibt es hier in Deutschland noch viel zu wenige von uns, die sich öffentlich kritisch mit der Situation im Nahen Osten auseinandersetzen. Ich wünschte es würden mehr deutsche Juden, deren Stimme ja eine ganz besondere Gewichtung innerhalb des Weltjudentums hat, ihre Stimme gegen die Ungerechtigkeit jeglicher Art und auf beiden Seiten im Palästinakonflikt erheben. Doch leider bleibt dies wahrscheinlich wieder einmal nur Wunschdenken. Ich habe manchmal den Eindruck, dass es für uns zweierlei Arten von Terror gibt...den gegen uns Juden (ein Aufschrei jagt den anderen)...und den Terror gegen Andersgläubige (lässt uns ziemlich kalt)... Schade!!...Aber solange ein "Politiker" wie Sharon, der mit seiner Bulldozermentalität jeglicher Menschenwürde Hohn spricht in Israel an der Macht ist, israelische oppositionelle Schriftsteller und Journalisten gegängelt und unterdrückt werden, wird sich an der fanatischen Grundeinstellung der breiten Masse in Israel wohl nicht viel ändern. Terror mit Staatsterror zu beantworten...ist dies wirklich der einzige Weg ?


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