Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen



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Juden in Gelsenkirchen:

In Gelsenkirchen gibt es eine jüdische Gemeinde, die durch den Zuzug einer größeren Zahl aus der Sowjetunion bzw. der Russischen Föderation Ausgewanderter in den letzten Jahren gewachsen ist. Heute zählt die Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen etwa 400 Mitglieder. In der Reichspogromnacht zerstörten Nazis überall im Deutschen Reich jüdische Geschäfte, Wohnungen und Friedhöfe, steckten Synagogen in Brand. Auch die Synagoge in Gelsenkirchen, die 1885 eingeweiht worden war, brannte damals bis auf die Grundmauern ab. Seit 1963 erinnerte eine Mahntafel an die Zerstörung der alten Synagoge. 1993 schließlich wurde das Gelände zum „Platz der alten Synagoge“ umbenannt und 66 Jahre später, am 9. November 2004, legte Paul Spiegel den Grundstein für die neue Synagoge.
Am 1. Februar 2007 wurde das Haus feierlich eröffnet. Das neue Zentrum der Jüdischen Gemeinde ist an der Stelle entstanden, an der sich auch die 1938 zerstörte alte Synagoge befand. Der Betraum bietet Platz für insgesamt 400 Gläubige, zusätzlich ist ein Gemeindezentrum mit Veranstaltungsraum angeschlossen.

Quelle: wikipedia


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