Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs



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Juden in Württemberg:

Während es bundesweit 84 (eigenständige) jüdische Gemeinden und im badischen Landesteil neun Gemeinden gibt (Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Pforzheim, Baden-Baden, Emmendingen, Freiburg i. Br., Lörrach und Konstanz), ist die IRG Stuttgart als einzige, große Gemeinde für das gesamte Gebiet der ehemaligen Regierungsbezirke Nord-Württemberg und Süd-Württemberg/Hohenzollern (maßgebend ist lt. Satzung der Gebietsstand zum 23. November 1966) zuständig. Ab Anfang der 1990er-Jahre vervierfachte sich mit Einsetzen der Zuwanderung sog. jüdischer Kontingentflüchtlinge die Zahl der IRGW-Mitglieder auf über 3.000 Mitglieder. Aktuell hat die IRGW etwa 3.300 Mitglieder (Stand: Januar 2008) mit Sitz der Gemeinde in Stuttgart. Zur flächendeckenden Betreuung ihrer Mitglieder unterhält die IRGW in einer Reihe von Städten Filialgemeinden bzw. Zweigstellen, so beispielsweise in Ulm, Heilbronn, Reutlingen, Tuttlingen, Heidenheim, Hechingen, Schwäbisch Hall, Bad Mergentheim und Weingarten. So wurde 2002 der Betsaal in der IRGW-Filialgemeinde Ulm eingeweiht, 2003 folgten Betsäle in zwei Filialgemeinden. Die Hauptsynagoge der IRGW befindet sich in Stuttgart in der Hospitalstraße 36. Dort ist auch der Sitz des Landesrabbinats zu finden, wobei die IRGW seit Oktober 2002 über den Landesrabbiner Netanel Wurmser und einen für Ulm zuständigen Ortsrabbiner verfügt. Weiterhin befindet sich dort auch das Gemeinde- und Verwaltungszentrum der IRGW. Die Gemeinde wird von jeweils für drei Jahre gewählten Vertretern, den sog. Repräsentanten geleitet. Drei dieser Repräsentanten werden von der Repräsentanz als geschäftsführender Vorstand gewählt. Zur Zeit wird der Vorstand von Arno Fern, Alexandre Katsnelson und Martin Widerker gebildet.

Quelle: wikipedia


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