Jüdische Kultusgemeinde Wuppertal K.d.ö.R.



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Juden in Wuppertal:

Jüdische Gemeindemitglieder gab es in Elberfeld erst wieder ab 1694, nachdem sie 1595 auf Befehl des Herzogs von Berg vertrieben worden waren. In Barmen wurden 1802 zwei Familien gezählt. Im Jahre 1861 konnten die Juden beider Städte eine gemeinsame israelitische Gemeinde gründen, die jedoch in der Zeit der Nationalsozialisten unterging. Die Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal erinnert seit 1994 am ehemaligen Standort der Elberfelder Synagoge an die jüdische Gemeinde in Wuppertal, deren Mitglieder während der Naziherrschaft fast vollständig vertrieben und ermordet wurden. Hierunter eine Anzahl von angesehenen Textilkaufleuten, die die Produkte der unzähligen kleinen selbständigen "Wirker und Bandweber" vermarkteten. Durch den Zuzug von Juden aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion stieg die Zahl der Gemeindemitglieder in den 1990er Jahren von 65 auf über 2.000 Personen, was 0,6 Prozent der Wuppertaler Bevölkerung entspricht. Am 8. Dezember 2002 wurde mit der Bergischen Synagoge in Barmen wieder ein Synagogen-Neubau eingeweiht.

Quelle: wikipedia


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